Die wichtigsten Resultate der Konsultation

Von März bis Juni 2026 fand im ETH-Bereich die Konsultation zu zwei Varianten von FIT for the Future statt. Die grosse Mehrheit der Stellungnahmen spricht sich für die Variante «Swiss National Labs» (SNLs) aus.

Der ETH-Rat hatte im März 2026 entschieden, zwei Varianten des Organisationsentwicklungsprojekts FIT for the Future im ETH-Bereich in die interne Konsultation zu geben. Sie unterscheiden sich insbesondere im Grad der Integration der vier Forschungsanstalten. Bei der Variante mit dem Arbeitstitel «Swiss National Labs» (SNLs) behalten die vier Forschungsanstalten ihre eigene Rechtspersönlichkeit. Bei der Variante «Swiss National Lab» (SNL) werden sie zu einer gemeinsamen Rechtspersönlichkeit zusammengeführt. In beiden Varianten behalten die Forschungsanstalten ihre Namen, Logos und Standorte. Zusätzlich erhalten sie einen gemeinsamen Namen.

Die Schulleitungen und Hochschulversammlungen von ETH Zürich und EPFL sowie die Direktionen und Personalvertretungen der vier Forschungsanstalten waren eingeladen, die beiden Varianten anhand eines Fragenkatalogs zu beurteilen.

Grosse Mehrheit für die Variante SNLs

Die grosse Mehrheit der Stellungnahmen spricht sich für die Variante SNLs aus. Sie wird als pragmatische, schrittweise und vergleichsweise risikoarme Weiterentwicklung des bisherigen Systems eingeschätzt. Als Stärken werden insbesondere die engere Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Wahrung der Autonomie der Forschungsanstalten genannt. Die Chancen der Variante SNL liegen gemäss Konsultation in einer stärkeren strategischen Steuerung, klarerer Governance und einer vertieften Integration der Forschungsanstalten. Grundsätzlich seien beide Varianten geeignet, die gemeinsam von ETH-Rat und Institutionen festgelegten Ziele von FIT for the Future zu erreichen.

Die folgende Übersicht zeigt die Präferenzen der Akteure für die beiden Varianten.

Die Transformation gemeinsam gestalten

Die Rückmeldungen zeigen zudem: Für die Institutionen ist nicht nur die Wahl der Variante wichtig, sondern ebenso die Ausgestaltung des Transformationsprozesses. Als zentrale Voraussetzungen werden unter anderem klare Zielbilder, eine zweckmässige Governance und die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden genannt. Alle Institutionen sind bereit, den weiteren Entwicklungsprozess konstruktiv mitzugestalten.