FIT for the Future: Gemeinsames Dach für die Forschungsanstalten
Unter einem gemeinsamen Dach werden die vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs noch enger zusammenarbeiten. Sie stärken die Koordination und Zusammenarbeit in übergreifenden strategischen Forschungsprogrammen und führen Supportservices schrittweise zusammen. Dabei behalten sie ihre bewährten Schwerpunkte und Namen. Dies hat der ETH-Rat an seiner Sitzung vom 23./24. September 2026 beschlossen.
Neue Herausforderungen und veränderte Rahmenbedingungen erfordern, dass der ETH-Bereich mit seinen beiden Hochschulen ETH Zürich und EPFL sowie den vier Forschungsanstalten PSI, Empa, Eawag und WSL seine Kräfte stärker bündelt und die vorhandenen Ressourcen noch wirkungsvoller einsetzt. Eine neue Organisationsstruktur soll die Zusammenarbeit stärken, Synergien nutzen und administrative Hindernisse abbauen.
Unter einem gemeinsamen Dach werden die Forschungsanstalten neben der ETH Zürich und der EPFL einen dritten starken Pfeiler des ETH-Bereichs bilden. Damit sollen der ETH-Bereich und seine Leistungen an Sichtbarkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gewinnen. Der ETH-Rat und die Institutionen haben hierfür zwei Varianten zur künftigen Organisation des ETH-Bereichs entwickelt. Beide Varianten wurden von März bis Juni im ETH-Bereich konsultiert.
Auf Grundlage der Rückmeldungen aus der Konsultation entschied sich der ETH-Rat für die Variante mit dem Arbeitstitel «Swiss National Labs» (SNLs). Die überwiegende Mehrheit der Institutionen sprach sich für diese Variante aus. Im Verbund der vier Forschungsanstalten soll «SNLs» die Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Institutionen in übergreifenden strategischen Forschungsprogrammen stärken. Zudem sollen durch die schrittweise Zusammenführung von Supportservices Synergien genutzt und diese zukunftsgerichtet aufgestellt werden. Die bewährten Schwerpunkte und Stärken der Forschungsanstalten bleiben dabei erhalten. Sie behalten ihre Rechtspersönlichkeit sowie ihre Namen und Standorte und bleiben in der Organisation ihrer Forschung eigenständig.
Der ausführliche Bericht zu den Ergebnissen der Konsultation ist auf der Website des ETH-Rats verfügbar.