Quaggamuscheln auf einem Rohr im Genfersee. Bild: Linda Haltiner/Eawag

Eawag

Zeit gewinnen im Kampf gegen die Quaggamuschel

Um die Ausbreitung der invasiven Quaggamuschel in Schweizer Seen einzudämmen, empfehlen Forschende der Eawag rasch zu handeln und dabei auf flächendeckende Prävention, Früherkennung und Eindämmung zu setzen.

Eine neue Quaggamuschel-Fachstelle an der Eawag steht den Verantwortlichen seit 1. April 2025 als Ansprechpartnerin zur Seite. In betroffenen Seen dürfte die Biomasse pro Quadratmeter in den nächsten 22 Jahren um den Faktor 9 bis 20 anwachsen. Filter und Wärmetauscher können Infrastrukturanlagen vor sich festsetzenden Muscheln schützen. Allerdings sind dafür zum Teil sehr kostspielige Um- und Neubauten erforderlich. «Wir reden hier von Kosten, die sich für die ganze Schweiz auf Hunderte von Millionen Franken belaufen dürften», sagt Quaggamuschelexperte Piet Spaak.