Fragen des Personals zu «FIT for the Future»

Gerne beantworten wir hier Fragen des Personals zum Organisationsentwicklungsprojekt «FIT for the Future». Themen sind insbesondere der Einbezug der Mitarbeitenden in das Projekt und die zukünftigen Arbeitsbedingungen wie beispielsweise Lohn, Arbeitsort oder Pensionskasse.

Stand: 11. März 2026

— Einbezug der Mitarbeitenden
  • Der Einbezug des Personals ist dem ETH-Rat ein grosses Anliegen. Er hat deshalb verschiedene Formen der Mitwirkung vorgesehen, sei dies im Rahmen von Informations- und Austauschangeboten oder Konsultationen im ETH-Bereich. Der Präsident des ETH-Rats hat sich zudem direkt mit den Personalkommissionen der vier Forschungsanstalten getroffen.
  • Aktuelle Informationen zum Projekt «FIT for the Future» finden sich auf der Website. Zudem verschickt der ETH-Rat regelmässig einen Newsletter und der Präsident des ETH-Rats steht den Hochschulen und Forschungsanstalten im Rahmen von Townhalls für Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus gehende Information oder der Einbezug von Mitarbeitenden liegen in der Verantwortung der Institutionen.
  • Die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, sich via ihre Institutionen und Personalkommissionen im Rahmen der Konsultation im ETH-Bereich einzubringen. Diese dauert von Anfang März bis Anfang Juni 2026.
— Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden
  • Die Institutionen des ETH-Bereichs sind seit langem zuverlässige Arbeitgeber. Dies wird auch inskünftig so bleiben.
  • Es wird alles unternommen, um bei der Überführung der Arbeitsverhältnisse in die neue Struktur die Stabilität und Attraktivität der Arbeitsplätze zu erhalten.
  • Das Projekt «FIT for the Future» ist kein Sparprogramm und bezweckt auch keine Entlassungen.
  • Die Verträge der Mitarbeitenden werden mit dem bisherigen Lohnniveau in die neue Struktur überführt.
  • Für die überwiegende Mehrheit der Mitarbeitenden gibt es keine Änderung im Arbeitsverhältnis. Es braucht daher weder eine neue Bewerbung noch gibt es eine Probezeit.
  • Bei einzelnen Mitarbeitenden kann es zu Änderungen im Arbeitsverhältnis kommen. Sollte dabei die Funktion tiefer eingestuft werden als bisher, erhalten sie trotzdem während zwei Jahren den bisherigen Lohn.
  • Alle Mitarbeitenden werden weiterhin nach ETH-Gesetz, Bundespersonalgesetz, Professorenverordnung ETH bzw. Personalverordnung ETH-Bereich (PVO-ETH) angestellt sein.
  • Das Vorsorgewerk ETH-Bereich bei Publica wird unverändert unsere Pensionskasse sein.
  • Die bisherigen Forschungsanstalten bleiben unverändert bestehen. Daher gelten auch die von den Forschungsanstalten abgeschlossenen Arbeitsverhältnisse und die ihnen zu Grunde liegenden personalrechtlichen Grundlagen unverändert weiter.
  • Auch bei dieser Variante sind Änderungen in einzelnen Arbeitsverhältnissen möglich – unter Beachtung derselben Regeln wie vorstehend beschrieben.
  • In beiden Varianten bleiben die bisherigen Standorte der Institutionen des ETH-Bereichs erhalten. Die Forschenden werden von der besseren Zusammenarbeit aller sechs Institutionen, der stärkeren Koordination und der grösseren Sichtbarkeit des ETH-Bereichs profitieren. Die Hauptaufgaben der Forschungsanstalten sollen unverändert bleiben. Die strategische Koordination und die thematische Zusammenarbeit sollen weiter gestärkt, und die «Support Services» schrittweise zusammengeführt werden, wo Standardisierung Effizienz- und Qualitätsgewinne verspricht.
  • Im Falle von Veränderungen und finanziellem Druck die sogenannte natürliche Fluktuation (Pensionierungen, Kündigungen durch Mitarbeitende) zu nutzen, ist ein bewährtes und schonendes Mittel für Personalabbau oder -verschiebung.
  • Der ETH-Bereich ist in den letzten Jahren trotz verschiedener Reorganisationen gewachsen. Personalaufbau und -abbau hat v. a. mit der Finanzierung zu tun.
  • Gemäss Strategie des ETH-Rats sollen alle Standorte erhalten bleiben. Andere Arbeitsorte sind für Schlüsselpersonen denkbar, etwa im höheren Management der Support-Einheiten. Sollten ganze Teams betroffen sein, wäre dies ein längerfristiger Prozess.
  • Nein. Synergien können auch auf andere Weise erreicht werden, z. B. durch Zusammenlegung gewisser Aufgaben. Dadurch können auch Kosten, beispielsweise von externen Dienstleistern, reduziert werden. Es geht im Wesentlichen darum, mit den vorhandenen Mitteln mehr zu erreichen, primär für die Forschung aber auch in der Supportorganisation.

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