FIT for the Future: Fragen und Antworten aus der internen Konsultation

Der ETH-Rat erhielt im Rahmen der internen Vorkonsultation zahlreiche Feedbacks und Fragen zum Projekt. Einige der relevantesten Fragen und die dazugehörigen Antworten finden Sie hier aufgelistet.

  • Die Sicherheit des Arbeitsplatzes hat oberste Priorität. Es wird alles unternommen, um bei der Überführung der Arbeitsverhältnisse in die neue Struktur die Stabilität und Attraktivität der Arbeitsplätze zu erhalten. Die Institutionen des ETH-Bereichs haben sich seit langem als zuverlässige Arbeitgeber erwiesen. Dies wird auch so bleiben. Die Mitarbeitenden werden weiterhin nach ETH-Gesetz, Bundespersonalgesetz, Professorenverordnung ETH bzw. PVO-ETH angestellt sein. Der ETH-Rat spricht sich klar gegen betriebsbedingte Kündigungen aus.
  • Grössere Organisationen bieten mehr und verschiedene Karrierewege mit neuen interessanten Aufgaben und haben daher viele Vorteile für die Entwicklung der Arbeitnehmenden.
  • Eine klare, transparente und dialogorientierte Kommunikation spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg dieses Projekts. Dabei sollen die Mitarbeitenden auch ihre Überlegungen einbringen.
  • Es sind verschiedene Formate wie Townhalls, Workshops und Konsultationen vorgesehen, um mit den Mitarbeitenden in Austausch zu treten und sie zu informieren. Insbesondere an den Workshops werden die Inputs der Mitarbeitenden abgeholt und fliessen in die Projektausgestaltung ein.
  • Für interessierte Personen gibt es einen regelmässigen Newsletter mit Informationen zum Projekt. Die Anmeldung finden sie auf der Website des ETH-Rats.

  • Durch eine sorgfältige Planung, den engen Einbezug der Institutionen und der Mitarbeitenden sowie einem schrittweisen Vorgehen sollen allfällige negative Auswirkungen der Umstrukturierung minimiert werden. Der ETH-Rat ist sich bewusst, dass eine Umstrukturierung immer mit Kosten und Zeitaufwand verbunden ist. Die Erfüllung der Kernaufgaben der Forschungsanstalten bleibt auch während der Umstrukturierungsphase gewährleistet. Die Erfahrung zeigt, dass Organisationen, die sich nicht regelmässig an veränderte Bedingungen anpassen, in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.
  • Die Hauptforschungsaufgaben sollen unverändert bleiben und sogar noch erweitert werden. Die Vision und Ambition des Swiss National Lab ist es, neben der ETH Zürich und der EPFL, einen dritten starken Pfeiler im ETH-Bereich zu schaffen. Es wird dem ETH-Bereich eine engere Zusammenarbeit ermöglichen, administrative Hürden werden abgebaut und zusätzliche Synergien geschaffen. Forschende und Mitarbeitende können dann auf Ressourcen aller vier Forschungsanstalten zugreifen. Das ergibt viele neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
  • Der ETH-Rat anerkennt den Wert der kurzen Entscheidungswege, der finanziellen Autonomie und der Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die unsere Institutionen traditionell geniessen. Die angestrebte Zusammenfassung der Supporteinheiten (IT, Finanzen, Rechtsdienste usw.) soll auch Effizienzgewinne bringen. Damit dies auch erreicht wird und die Autonomie gewahrt bleibt, werden die Mitarbeitenden einbezogen. Sie sind am nächsten dran und finden die besten Lösungen.
  • Die Organisation des ETH-Bereichs bzw. seiner Institutionen wurde bereits mehrfach angepasst. Dies hat zu mehr als einer Erfolgsgeschichte geführt. Ein Beispiel dafür ist das PSI, das nach der Fusion des Eidgenössisches Instituts für Reaktorforschung (EIR) und dem Schweizerischen Institut für Nuklearforschung (SIN) heute zu den besten Forschungsinstitutionen der Welt gehört.
  • Ähnlich ist die Eingliederung des SLF in die damalige Eidgenössische Anstalt für das forstliche Versuchswesen (EAFV) zu sehen, die zur Gründung der WSL führte. Die Schnee- und Lawinenforschung ist ein wichtiger Pfeiler geblieben. Die Zusammenarbeit zwischen SLF und den anderen Teilen der WSL ist wesentlich einfacher geworden. Auch als Teil der WSL ist das SLF sehr erfolgreich und geniesst eine hohe nationale und internationale Reputation.