{"id":8395,"date":"2019-09-26T13:29:30","date_gmt":"2019-09-26T11:29:30","guid":{"rendered":"https:\/\/ethrat.ch\/25-professorinnen-und-professoren-an-den-beiden-eth-ernannt\/"},"modified":"2021-11-15T11:09:18","modified_gmt":"2021-11-15T10:09:18","slug":"25-professorinnen-und-professoren-an-den-beiden-eth-ernannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethrat.ch\/de\/25-professorinnen-und-professoren-an-den-beiden-eth-ernannt\/","title":{"rendered":"25 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt"},"content":{"rendered":"<p><strong><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 25.\/26. September 2019 auf Antrag des Pr\u00e4sidenten der ETH Z\u00fcrich, Prof. Dr. Jo\u00ebl Mesot, und des Pr\u00e4sidenten der EPFL, Prof. Dr. Martin Vetterli, insgesamt 25 Professorinnen und Professoren ernannt, 5 Professorentitel verliehen und den R\u00fccktritt von 6 Professoren mit Verdankung zur Kenntnis genommen.<\/span><\/strong><\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Ernennungen ETH Z\u00fcrich<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Andr\u00e9 Bardow<\/strong> (*1974), zurzeit Professor an der Rheinisch-Westf\u00e4lischen Technischen Hochschule Aachen, Deutschland, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Energie- und Prozesssystemtechnik. Andr\u00e9 Bardow ist ein internationaler renommierter Wissenschaftler. Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle zwischen Energie- und Verfahrenstechnik und zielt auf die Entwicklung nachhaltiger Energie- und Materialumwandungstechnologien ab. Damit leistet er Beitr\u00e4ge zur Entwicklung erneuerbarer Energiesysteme, etwa durch die Nutzbarmachung von Kohlenstoff aus Biomasse und Kohlendioxid. Mit der Berufung von Andr\u00e9 Bardow st\u00e4rkt die ETH Z\u00fcrich strategische Bereiche der Energiewissenschaften und -technologie sowie der Verfahrenstechnik und die Lehre von Schl\u00fcsseldisziplinen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Laura De Lorenzis<\/strong> (*1974), zurzeit Professorin an der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig, Deutschland, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Numerische Mechanik. Laura De Lorenzis ist eine anerkannte Expertin f\u00fcr computergest\u00fctzte Simulationsmethoden. Diese wendet sie \u00fcber L\u00e4ngen- und Zeitskalen hinweg an, um komplexes Materialverhalten vorhersagen zu k\u00f6nnen. Ihre Forschung, die unter anderem mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet wurde, ist ausgesprochen interdisziplin\u00e4r und besch\u00e4ftigt sich zum Beispiel mit Versagensmechanismen einer breiten Palette von Materialien. Mit der Berufung von Laura De Lorenzis kann die ETH Z\u00fcrich ihre Kompetenzen im den Bereichen Festk\u00f6rpermechanik, moderne Simulationsmethoden sowie Bruch- und Versagensanalyse ausbauen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Teresa Gal\u00ed-Izard<\/strong> (*1968), zurzeit ausserordentliche Professorin an der Harvard Graduate School, Cambridge, USA, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Landschaftsarchitektur. Teresa Gal\u00ed-Izards Forschung fokussiert auf die Schnittstelle zwischen Landschafsarchitektur und Agronomie und auf die regenerativen Interaktionen zwischen Menschen, Tieren und Landschaft. Ihr besonderes Interesse gilt dabei Fragen der Nachhaltigkeit. Ihre Resultate tragen dazu bei, den biologischen Wert und die Struktur von Landschaften zu erhalten und liefert so Ans\u00e4tze gegen den rasanten Verlust an Biodiversit\u00e4t. Mit der Berufung von Teresa Gal\u00ed-Izard verst\u00e4rkt die ETH Z\u00fcrich die Verbindungen zwischen dem landschaftsarchitektonischen Entwurf und den Gebieten Bodenkunde, Pflanzenphysiologie und \u00d6kologie.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Dennis Hofheinz<\/strong> (*1979), zurzeit ordentlicher Professor am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie, Karlsruhe, Deutschland, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Informatik. Dennis Hofheinz ist ein in der internationalen Forschungsgemeinschaft breit verankerter Spezialist f\u00fcr Kryptographie. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf mathematischen Sicherheitsdefinitionen f\u00fcr verschiedene Typen kryptografischer Verfahren und auf der Entwicklung neuer Methoden f\u00fcr Sicherheitsbeweise. Mit seinen Resultaten leistet er wichtige Beitr\u00e4ge zu Themen wie E-Voting, Blockchain-Systemen und digitalem Geld. Mit der Berufung von Dennis Hofheinz st\u00e4rkt die ETH Z\u00fcrich den stark an Bedeutung gewinnenden Bereich der Cybersecurity.\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Gabriela Hug<\/strong> (*1979), zurzeit ausserordentliche Professorin an der ETH Z\u00fcrich, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Elektrische Energie\u00fcbertragung. Gabriela Hug ist eine international viel beachtete und preisgekr\u00f6nte Wissenschaftlerin. Ihr Arbeitsgebiet liegt im Entwurf und in der Optimierung von zuk\u00fcnftigen Energienetzen. Ihre Stossrichtung ist, erneuerbare Energien in die Energienetze zu integrieren und damit den schrittweisen Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung zu unterst\u00fctzen. Die optimale Regelung der Netzf\u00fchrung strebt sie mit Hilfe von verteilten, dezentralen Reglerkonzepten an. Ihr starker Praxisbezug wird durch namhafte Industriepartnerschaften dokumentiert. Mit der Ernennung von Gabriela Hug zur ordentlichen Professorin sichert sich die ETH Z\u00fcrich eine \u00fcberaus innovative und produktive Wissenschaftlerin mit grossem Potential.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Giacomo Indiveri <\/strong>(*1967), zurzeit ausserordentlicher Professor an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Neuromorphische Kognitive Systeme. Giacomo Indiveri erforscht die nat\u00fcrlichen neuronalen Strukturen und Prozesse im Gehirn, um sie k\u00fcnstlich nachzubilden und in den Computerwissenschaften einzusetzen. Sein Ziel ist, anhand neuromorpher Prinzipien sogenannte autonome kognitive Systeme aufzubauen, wie beispielsweise ein Cochlea-Implantat, also eine H\u00f6rprothese f\u00fcr Geh\u00f6rlose. Giacomo Indiveris Beitr\u00e4ge wurden bereits zweimal mit ERC Grants gew\u00fcrdigt. Mit seiner Berufung zum Doppelprofessor st\u00e4rkt die ETH Z\u00fcrich ihre Kompetenzen auf dem Gebiet des Neuromorphic Engineering und vertieft die Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Christoph M\u00fcller<\/strong> (*1978), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Z\u00fcrich, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Energiewissenschaft und Engineering. Christoph M\u00fcller ist ein international sichtbarer und sowohl in der Fachwelt als auch innerhalb der ETH Z\u00fcrich sehr gut vernetzter Wissenschaftler, der 2018 einen ERC Consolidator Grant erhalten hat. Er besch\u00e4ftigt sich mit Forschungsproblemen an der Schnittstelle zwischen Maschinen- und Chemieingenieurwissenschaften mit dem Ziel, neue Verfahren der Energieumwandlung mit massiv reduziertem CO2-Ausstoss zu entwickeln. Dabei hat er sowohl numerische als auch experimentelle Methoden erfolgreich weiterentwickelt. Mit der Ernennung von Christoph M\u00fcller zum ordentlichen Professor sichert sich die ETH Z\u00fcrich einen brillanten Wissenschaftler mit hohem Engagement f\u00fcr die Entwicklung der Hochschule.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Romain Quidant<\/strong> (*1975), zurzeit Professor am Institute of Photonic Sciences in Barcelona, Spanien, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Nanophotonik. Romain Quidant besch\u00e4ftigt sich mit nanophotonischen Prinzipien und Ger\u00e4ten und ist weltweit f\u00fchrend in mehreren Schl\u00fcsselthemen. So entwickelte er beispielsweise die plasmonische Nanopinzette, mit deren Hilfe Proben von Biomolek\u00fclen und kleinen Viren bis hinab zu einer Gr\u00f6sse von 10 Nanometern gehandhabt werden k\u00f6nnen. Weiter gilt er als einer der Begr\u00fcnder der Nano-Optomechanik, in der Nanopartikel durch Laserstrahlen zum Schweben gebracht und untersucht werden. Die Forschung von Romain Quidant erweitert die Aktivit\u00e4ten der ETH Z\u00fcrich in den Bereichen Biomaterialien, Biomechanik und Robotik um eine wichtige Dimension.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Konrad Tiefenbacher <\/strong>(*1980), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der Universit\u00e4t Basel und am Departement Biosysteme der ETH Z\u00fcrich, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Synthese von Funktionellen Modulen (Doppelprofessur mit der Universit\u00e4t Basel). Konrad Tiefenbachers Forschungsfokus im Bereich selbstorganisierter katalytisch aktiver molekularer Kapseln befasst sich mit einem sehr anspruchsvollen supramolekularen Thema an der Schnittstelle zwischen organischer Chemie und Biochemie. Die hervorragende Qualit\u00e4t und Originalit\u00e4t seiner Forschung hat Konrad Tiefenbacher unter anderem durch das Einwerben eines ERC Starting Grants unter Beweis gestellt. Mit seiner Ernennung zum ausserordentlichen Professor st\u00e4rkt die ETH Z\u00fcrich ihr Profil in einem zukunftsweisenden Bereich.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Ernennungen EPFL<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Andrea Ablasser <\/strong>(*1983), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessorin an der EPFL, zur ausserordentlichen Professorin f\u00fcr Life Sciences. Andrea Ablasser ist eine vielversprechende Nachwuchsforscherin. Sie untersucht, wie sich Zellen gegen virale und bakterielle Angriffe wehren und speziell, wie Mikroben von Immunzellen erkannten werden. Dabei fokussiert sie auf die Funktionsweise des angeborenen Immunsystems und arbeitet daran, neue Therapien im Bereich der Immunologie zu entwickeln. F\u00fcr ihre Forschungsresultate hat Andrea Ablasser bereits einen ERC Starting Grant eingeworben und 2018 den nationalen Latsis-Preis erhalten. Mit ihrer Bef\u00f6rderung st\u00e4rkt die EPFL ihre internationale Positionierung im Bereich der Biomedizin.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Mitali Banerjee<\/strong> (*1980), zurzeit assoziierte Forscherin an der Columbia University, New York, USA, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Physik. Mitali Banerjee ist eine Wissenschaftlerin mit aussergew\u00f6hnlichem Potenzial. Internationale Beachtung fand sie insbesondere mit einer selbst entworfenen und realisierten experimentellen Installation zur Messung der W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit in zweidimensionalen Materialien. Sie bewegte sich dabei im h\u00f6chsten Schwierigkeitsgrad \u2013 viele Experten hatten einen solchen Schritt f\u00fcr unm\u00f6glich gehalten. Ihre Resultate konnte Mitali Banerjee in renommierten Fachzeitschriften publizieren. Mit ihrer Berufung holt die EPFL eine Wissenschaftlerin an die Hochschule, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre wichtige Beitr\u00e4ge leisten wird.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Anne-Florence Bitbol<\/strong> (*1986), zurzeit Forscherin an der Sorbonne Universit\u00e9, Paris, Frankreich, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Life Sciences. Anne-Florence Bitbol ist eine aufstrebende Biophysikerin mit solider Verankerung in Physik, Mathematik und Computerwissenschaften sowie mit einem starken methodischen Bezug zur Biologie. Ihr Hauptthema ist die Modellierung von Protein-Protein-Interaktionen. Dabei setzt sie selbst entwickelte Methoden ein, um die Form von Interaktionsstellen aus phylogenetischen Daten von Proteinsequenzen vorherzusagen. Mit ihrem Profil passt Anne-Florence Bitbol hervorragend zur Strategie der EPFL, den Zukunftsbereich der computergest\u00fctzten und quantitativen Biologie zu verst\u00e4rken.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Anne-Cl\u00e9mence Corminboeuf<\/strong> (*1977), zurzeit ausserordentliche Professorin an der EPFL, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Theoretische und Rechnergest\u00fctzte Chemie. Anne-Cl\u00e9mence Corminboeuf hat grundlegende und international weit beachtete Beitr\u00e4ge zur theoretischen und rechnergest\u00fctzten Chemie geleistet, insbesondere bei der Berechnung der elektronischen Struktur f\u00fcr die organische Elektronik. Ihre Arbeit in diesen Bereichen ist auf nicht-kovalente Wechselwirkungen, homogene Katalyse und Methodenentwicklung fokussiert und wurde bereits zweimal mit einem ERC Grant gew\u00fcrdigt. Mit der Bef\u00f6rderung von Anne-Cl\u00e9mence Corminboeuf st\u00e4rkt die EPFL ihre Positionierung in einem zukunftsweisenden Gebiet.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Beat Fierz<\/strong> (*1978), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der EPFL, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Biophysikalische Chemie. Beat Fierz gilt weltweit als einer der besten Spezialisten f\u00fcr die Struktur, Regulierung und Dynamik von Chromatin \u2013 dem Material, aus dem die Chromosomen bestehen. Sein Forschungsansatz kombiniert Biophysik und chemische Biologie auf einzigartige Weise und wurde bereits mit einem ERC Consolidator Grant und Publikationen in renommierten Fachzeitschriften gew\u00fcrdigt. Beat Fierz verf\u00fcgt \u00fcber die immer wichtiger werdende F\u00e4higkeit, in einem multidisziplin\u00e4ren Kontext erfolgreich zu arbeiten. Seine Dynamik und sein grosses Potenzial werden die internationale Wahrnehmung der EPFL weiter st\u00e4rken.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Anna Fontcuberta i Morral <\/strong>(*1975), zurzeit ausserordentliche Professorin der EPFL, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Materialwissenschaften. Anna Fontcuberta i Morral ist eine international renommierte Wissenschaftlerin. Ihr Spezialgebiet ist die Synthese von Nanostrukturen in Halbleitern, wobei sie auf die kristallinen Wachstumsmechanismen von Nanodr\u00e4hten fokussiert. Ihre Resultate erlauben, Materialen mit neuartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften zu entwickeln und finden zum Beispiel in der Effizienzsteigerung von Solarzellen und in der Quanteninformatik Anwendung. Mit der Bef\u00f6rderung von Anna Fontcuberta i Morral unterstreicht die EPFL ihre starke Position im Bereich der Materialwissenschaften.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Mika G\u00f6\u00f6s<\/strong> (*1987), zurzeit Postdoktorand am Institute for Advanced Study, Princeton, USA, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor f\u00fcr Informatik und Kommunikationssysteme. Mika G\u00f6\u00f6s konzentriert sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit auf die L\u00f6sung grundlegender theoretischer Probleme in den Computerwissenschaften und in der Mathematik. Sein Ansatz basiert darauf, die Probleme zuerst in einfacheren Modellen zu untersuchen und die Resultate dann in komplexeren Systemen zu best\u00e4tigen. F\u00fcr sein junges Alter hat er bereits sehr viele Publikationen ver\u00f6ffentlicht oder mitverfasst, darunter wichtige Beitr\u00e4ge zur Kommunikationskomplexit\u00e4t und Schaltungskomplexit\u00e4t. Mika G\u00f6\u00f6s ist ein \u00e4usserst produktiver Forscher, der die Position der EPFL in einem zukunftsweisenden Gebiet st\u00e4rkt.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Charlotte Grossiord<\/strong> (*1986), zurzeit Postdoktorandin an der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt WSL, Birmensdorf, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr terrestrische \u00d6kologie. Charlotte Grossiord ist eine hoch innovative Nachwuchsforscherin. Internationale Beachtung erlangte sie mit Arbeiten \u00fcber den Beitrag der Artenvielfalt zur Widerstandsf\u00e4higkeit von W\u00e4ldern gegen den Klimawandel. In den letzten Jahren fokussierte sie auf das \u00dcberlebenspotenzial und die Akklimatisierung von Pflanzen bei steigenden Temperaturen. Dabei untersuchte sie unter anderem mit Heizkammern die Auswirkungen von D\u00fcrre auf B\u00e4ume unter realen Bedingungen. Charlotte Grossiord wird eng mit der WSL zusammenarbeiten, welche ihre Professur gemeinsam mit der EPFL finanziert.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Fr\u00e9d\u00e9ric Kaplan<\/strong> (*1974), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der EPFL, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Digitale Humanwissenschaften. Fr\u00e9d\u00e9ric Kaplan ist ein talentierter und international beachteter Wissenschaftler. Mit seinen Arbeiten tr\u00e4gt er wesentlich dazu bei, die EPFL als eine f\u00fchrende Institution im Bereich der digitalen Humanwissenschaften zu positionieren, die Informationstechnologie, Big Data und methodische Praxis in den Human- und Sozialwissenschaften miteinander kombinieren. Ein Beispiel f\u00fcr die wegweisenden Ans\u00e4tze von Fr\u00e9d\u00e9ric Kaplan ist das Projekt \u00abVenice Time Machine\u00bb, das sich mit der r\u00e4umlichen Visualisierung von Geschichte und historischen Dokumenten aus den Archiven des Staates Venedig besch\u00e4ftigt.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Adam Marcus<\/strong> (*1979), zurzeit Assistenzprofessor an der Princeton University, New Jersey, USA, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor f\u00fcr Mathematik. Adam Marcus gilt als einer der talentiertesten Mathematiker seiner Generation. Weltweites Aufsehen erregte er 2013, als er zusammen mit anderen Wissenschaftlern das Kadison-Singer-Problem l\u00f6ste, ein 1959 aufgestelltes Problem in der Theorie der Operatoralgebren und der Funktionsanalyse. An der EPFL wird Adam Marcus eine starke Forschungsgruppe in der Kombinatorik aufbauen, um die langj\u00e4hrige Tradition der EPFL in diesem Bereich fortzusetzen. Es wird zudem dazu beitragen, die Verbindungen zwischen Mathematik und theoretischer Informatik zu st\u00e4rken<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Alexander Mathis <\/strong>(*1983), zurzeit Postdoktorand an der Harvard University, Cambridge, USA, und an der Eberhard Karls Universit\u00e4t, T\u00fcbingen, Deutschland, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor f\u00fcr Life Sciences. Alexander Mathis ist ein international bereits starke beachteter Wissenschaftler. Er besch\u00e4ftigt sich mit der Verarbeitung neuronaler Informationen und den Mechanismen der Kodierung adaptiven Verhaltens im Gehirn. Unter anderem entwickelte er eine starke beachtete Theorie \u00fcber die koordinierte Aktivit\u00e4t von Gitterzellen. Weitere Resultate betrafen die Kodierung von Geruchsreizen und des adaptiven Verhaltens bei der Bewegungskontrolle. Mit der Berufung von Alexander Mathis sichert sich die EPFL wichtiges Know-how an der Schnittstelle von Theorie und experimentellen Methoden.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Mackenzie Mathis<\/strong> (*1984), zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Harvard University, Cambridge, USA, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Life Sciences. Mackenzie Mathis hat trotz ihres jungen Alters bereits wesentliche Beitr\u00e4ge zum Verst\u00e4ndnis der neuronalen Mechanismen geleistet, welche es erlauben, die Bewegungen des K\u00f6rpers kontinuierlich zu rekalibrieren. Unter anderem entwickelte sie das erste Verhaltensmodell zur Untersuchung der motorischen Anpassungen in den Bewegungsabl\u00e4ufen von M\u00e4usen und entdeckte, dass dabei die somatosensorische Gro\u00dfhirnrinde eine Schl\u00fcsselrolle spielt. Mit ihren Forschungsans\u00e4tzen passt Mackenzie Mathis hervorragend in bestehende Forschungsstossrichtungen an der EPFL.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Christoph Merten<\/strong> (*1976), zurzeit Gruppenleiter am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg, Deutschland, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Bioengineering. Christoph Mertens Forschung konzentriert sich auf den Einsatz der Mikrofluidik in komplexen biomedizinischen Fragestellungen. Zu seinen viel beachteten Arbeiten z\u00e4hlen mikrofluidische Plattformen f\u00fcr zellul\u00e4re und biochemische Analysen, welche die Entwicklung neuer Medikamente und Antik\u00f6rper unterst\u00fctzen. Christoph Mertens Resultate erlauben unter anderem Fortschritte bei personalisierten Krebstherapien. Durch seine kombinierten Qualit\u00e4ten als transdisziplin\u00e4rer Forscher und als Unternehmer und Gr\u00fcnder von Start-ups wird er der EPFL im Gebiet des Bioengineerings wichtige Impulse vermitteln.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Julia Schmale<\/strong> (*1981), zurzeit Gruppenleiterin am Paul Scherrer Institut, Villigen, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Extreme Environments. Julia Schmale ist eine international viel beachtete Atmosph\u00e4renwissenschaftlerin. Sie ist als Vertreterin der Schweiz aktiv an internationalen und multidisziplin\u00e4ren Forschungsarbeiten in der Arktis beteiligt. Unter anderem wirkt sie in der Arbeitsgruppe Atmosph\u00e4re des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees f\u00fcr die Arktis. Mit ihrer wissenschaftlichen und methodischen Innovationsf\u00e4higkeit wird Julia Schmale die Wahrnehmung der EPFL in f\u00fcr die Zukunft der Gesellschaft wichtigen Fragestellungen verst\u00e4rken und die Ausbildung von Umweltingenieuren an der Hochschule vorantreiben.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Mahsa Shoaran<\/strong> (*1986), zurzeit Assistenzprofessorin an der Cornell University, Ithaca, USA, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Elektrotechnik. Mahsa Shoaran ist eine vielversprechende und international beachtete Nachwuchswissenschaftlerin im transdisziplin\u00e4ren Bereich von Schaltungsdesign, Machine Learning und Neurowissenschaften. Ihre in enger Kooperation mit Klinikern durchgef\u00fchrten Arbeiten sind insbesondere darauf ausgerichtet, neue Diagnose- und Therapieger\u00e4te f\u00fcr arzneimittelresistente neurologische Erkrankungen zu entwickeln. Die Forschung von Mahsa Shoaran passt perfekt in die Stossrichtung der EPFL zur Entwicklung der n\u00e4chsten Generation von Hirn-Maschine-Schnittstellen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Amir Zamir<\/strong> (*1986), zurzeit Postdoktorand an der Stanford University, Kalifornien, USA, und an der University of California, Berkeley, USA, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor f\u00fcr Informatik und Kommunikationssysteme. Amir Zamir ist ein brillanter Forscher in den Bereichen Computer Vision, Machine Learning, K\u00fcnstliche Intelligenz und Wahrnehmung f\u00fcr Robotik. Sein anspruchsvolles Ziel ist es, eine digitale visuelle Wahrnehmungsmethode zu entwickeln, die als Teil eines gr\u00f6sseren intelligenten Systems funktioniert. Mit der Berufung von Amir Zamir sichert sich die EPFL ein aufstrebendes Talent, das mit seiner breiten systemischen Vision und seinem transdisziplin\u00e4ren Ansatz hervorragend in die Strategie der Hochschule passt.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Verleihung des Titels \u00abProfessor\u00bb ETH Z\u00fcrich<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. J\u00fcrg Schweizer <\/strong>(*1960), zurzeit Leiter des WSL-Instituts f\u00fcr Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos, und Lehrbeauftragter an der ETH Z\u00fcrich, zum Titularprofessor der ETH Z\u00fcrich. J\u00fcrg Schweizer ist einer der weltweit f\u00fchrenden Forscher im Bereich der Schneemechanik, der Lawinenkunde und der Lawinenrettung. Er ist national und international bestens vernetzt und engagiert sich stark in verschiedenen wissenschaftlichen internationalen und nationalen Gremien. Seine Lehrt\u00e4tigkeit an der ETH Z\u00fcrich wird von den Studierenden konstant als sehr gut bewertet.\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Verleihung des Titels \u00abProfessor\u00bb EPFL<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Jocelyne Bloch<\/strong> (*1968), zurzeit ausserordentliche Professorin an der Universit\u00e4t Lausanne, zur Titularprofessorin der EPFL. Jocelyne Bloch ist eine international renommierte Neurochirurgin und Neurowissenschaftlerin. Sie arbeitet in verschiedenen Projekten eng mit der EPFL zusammen. Mit ihrer formellen Einbindung in die Hochschule wird die Bedeutung der klinischen Forschung gest\u00e4rkt.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Jacques Duparc <\/strong>(*1962), zurzeit ordentlicher Professor an der Universit\u00e4t Lausanne, zum Titularprofessor der EPFL. Jacques Duparc ist ein weltweit renommierter Experte f\u00fcr deskriptive Mengenlehre, Spieltheorie und ihre Anwendungen in der theoretischen Informatik. Er engagiert sich seit mehr als zehn Jahren erfolgreich in der Lehre an der EPFL.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Fran\u00e7ois Fleuret<\/strong> (*1972), zurzeit leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am IDIAP, Martigny, zum Titularprofessor der EPFL. Fran\u00e7ois Fleuret wirkt an der unabh\u00e4ngigen Forschungsstiftung IDIAP, die mit der EPFL affiliert ist. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem maschinellen Lernen mit besonderem Fokus auf rechnerischen Aspekten und auf Anwendungen in der Computer-Vision.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Dr. Graham Knott<\/strong> (*1967), zurzeit leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter an der EPFL, zum Titularprofessor der EPFL. Graham Knott leitet an der Fakult\u00e4t Life Sciences eine Technologieplattform f\u00fcr den Einsatz von Elektronenmikroskopen in der biologischen Forschung. Als Forscher hat er wesentliche Beitr\u00e4ge zum Verst\u00e4ndnis der Struktur von neuronalen Synapsen im Hirn geleistet.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Verabschiedungen ETH Z\u00fcrich<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Marc Ang\u00e9lil <\/strong>(*1954), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Architektur und Entwurf, trat Ende Juli 2019 in den Ruhestand. Marc Ang\u00e9lil kam 1994 an die ETH Z\u00fcrich und wurde 1997 auf seine heutige Stelle berufen. Sein Forschungsinteresse gilt den Entwicklungen im St\u00e4dtebau und sozial-r\u00e4umlichen Strukturen, die er in grossst\u00e4dtische Regionen in Europa, Asien und den USA untersucht. Die Erarbeitung von Strategien zur Unterst\u00fctzung nachhaltiger Stadtentwicklungsprozesse steht dabei im Vordergrund. F\u00fcr die ETH Z\u00fcrich wie auch sein Departement hat er sich immer mit grossem Engagement eingesetzt und pr\u00e4gend in unterschiedlichen Rollen und Funktionen agiert. Neben seiner erfolgreichen akademischen T\u00e4tigkeit arbeitet er als Architekt und f\u00fchrt zusammen mit zwei Partnern ein Architekturb\u00fcro mit Sitzen in Los Angeles und Z\u00fcrich.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Hans Rudolf Heinimann <\/strong>(*1954), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Forstliches Ingenieurwesen, wird am 1. Februar 2020 in den Ruhestand treten. Hans Rudolf Heinimann wurde 1991 an die ETH Z\u00fcrich berufen und 1997 auf seine heutige Position bef\u00f6rdert. Im Verlauf seiner erfolgreichen Karriere hat er sich ein umfangreiches internationales Netzwerk aufgebaut. Bis vor kurzem hat er als Direktor des Forschungsprogramms Future Resilient Systems am Singapore-ETH Centre gewirkt. Seine aktuellen Forschungsinteressen werden davon geleitet, wie sich komplexe, technisch-soziale Systeme robuster und widerstandsf\u00e4higer gestalten lassen. Hans Rudolf Heinimann hat sich in \u00fcberdurchschnittlichem Mass f\u00fcr die Belange der ETH Z\u00fcrich eingesetzt, sowohl in Lehre und Forschung als auch in der akademischen Selbstverwaltung.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Karin W\u00fcrtz<\/strong> (*1978), zurzeit Assistenzprofessorin f\u00fcr Immunoengineering und Regenerative Medizin, wird die ETH Z\u00fcrich Ende September 2019 verlassen. Karin W\u00fcrtz ist eine international anerkannte Expertin f\u00fcr Entz\u00fcndungsprozesse in Geweben des Bewegungsapparats. Ihr Ziel ist, die Entz\u00fcndung mittels nat\u00fcrlicher und synthetischer Wirkstoffe so zu steuern, dass eine Degeneration verhindert werden kann bzw. eine Regeneration beg\u00fcnstigt wird. Karin W\u00fcrtz verl\u00e4sst die ETH Z\u00fcrich, um dem Ruf an eine andere Hochschule zu folgen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Verabschiedungen EPFL<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Kersten Geers <\/strong>(*1975), zurzeit ausserordentlicher Professor f\u00fcr Architektur, wird die EPFL per 1. Februar verlassen. Kersten Geers ist ein international anerkannter Architekt und Architekturtheoretiker. Er wurde 2013 an die EPFL berufen und engagierte sich in der Lehre sowohl f\u00fcr den Entwurf als auch in Theoriefragen. Zudem baute er wichtige Kontakte mit anderen Hochschulen auf, darunter die ETH Z\u00fcrich. Kersten Geers verl\u00e4sst die EPFL, um seinen akademischen Weg an einer anderen Institution fortzusetzen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Fran\u00e7ois Avellan<\/strong> (*1955), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr hydraulische Maschinen, wird am 1. April 2020 in den Ruhestand treten. Fran\u00e7ois Avellan wirkt seit 1980 an der EPFL, seit 2004 in seiner heutigen Funktion. Im Bereich der Hydrodynamik von Turbinen zur Stromproduktion hat er eine einzigartige Expertise entwickelt und viele Projekte in der Schweiz und weltweit geleitet. Dabei st\u00fctzte er sich sowohl auf theoretische Modellierungen als auch auf numerische Simulationen und experimentelle Verfahren. Fran\u00e7ois Avellans Beitr\u00e4ge zu Forschung und Lehre sowie die von ihm gegr\u00fcndeten industriellen Kooperationen haben wesentlich zur Entwicklung und zur Reputation der EPFL in seinem Forschungsgebiet beitragen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\"><strong>Prof. Dr. Tatsuya Nakada <\/strong>(*1955), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Elementarteilchenphysik, wird am 1. M\u00e4rz 2020 in den Ruhestand treten. Tatsuya Nakada forschte seit den 1980er-Jahren an verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen f\u00fcr Experimente am CERN. Unter anderem war er \u00fcber mehr als ein Jahrzehnt entscheidend an der Entwicklung des 2008 erfolgreich in Betrieb genommenen \u00abLarge Hadron Colliders b\u00bb beteiligt. 2003 wurde er zum ordentlichen Professor der EPFL ernannt und setzte sich engagiert f\u00fcr eine enge Beziehung zwischen der Hochschule und dem CERN ein. Tatsuya Nakada geniesst weltweit in Fachkreisen hohes Ansehen und \u00fcbernahm immer wieder f\u00fchrende Positionen in internationalen Institutionen, Kommissionen und Beir\u00e4ten.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><em><span><span><span><span><span lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\" xml_lang=\"FR-CH\">Der ETH-Rat verdankt die Leistungen der scheidenden Professoren und der scheidenden Professorin in Wissenschaft, Lehre und akademischer Verwaltung.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/em><br \/>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 25.\/26. 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