{"id":48308,"date":"2024-05-23T15:24:04","date_gmt":"2024-05-23T13:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/ethrat.ch\/?p=48308"},"modified":"2024-05-23T15:27:35","modified_gmt":"2024-05-23T13:27:35","slug":"ernennungen-mai-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethrat.ch\/de\/ernennungen-mai-24\/","title":{"rendered":"17 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt"},"content":{"rendered":"<h2>Neuernennungen ETH Z\u00fcrich<\/h2>\n<p><strong>Prof. Dr. Ueli Angst<\/strong> (*1980), zurzeit Assistenzprofessor an der ETH Z\u00fcrich, zum ausser\u00adordentlichen Professor f\u00fcr Dauerhaftigkeit von Werkstoffen am Departement Bau, Umwelt und Geomatik. Ueli Angst befasst sich mit der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonwerken und verbindet in seiner Forschung Kenntnisse der Materialwissenschaften, der Chemie, der Elektrochemie und des Bauingenieurwesens. Sein Ziel ist, die Leistung von technischen Werkstoffen zuverl\u00e4ssiger bewerten und vorhersagen zu k\u00f6nnen, um die Sicherheit, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit ziviler Infrastrukturen zu verbessern. Ueli Angst ist einer der f\u00fchrenden Experten auf seinem Gebiet und hat erfolgreich Forschungsgelder eingeworben und mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter einen ERC Starting Grant.<\/p>\n<p><strong>Dr. Hyunju Kwon<\/strong> (*1991), zurzeit Hermann-Weyl-Instructor an der ETH Z\u00fcrich, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Mathematik am Departement Mathematik. Hyunju Kwon widmet sich schwierigen offenen Problemen der Mathematik. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt im Gebiet der mathematischen Grundlagen der Hydromechanik, speziell bei der Analyse von Navier-Stokes-Gleichungen sowie von Euler-Gleichungen und deren Varianten. Durch die Verbindung von konvexer Integration mit der Wavelet-Analyse von partiellen Differentialgleichungen hat sie ein potenziell neues Forschungsgebiet er\u00f6ffnet. Ihre Ergebnisse finden weltweit Beachtung. Mit der Ernennung von Hyunju Kwon erweitert das Departement Mathematik seine Expertise in mathematischer Hydromechanik und st\u00e4rkt den Forschungsbereich der nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen substanziell.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Prisca Liberali<\/strong> (*1980), zurzeit Titularprofessorin an der Universit\u00e4t Basel und Senior Group Leader am Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Multizellul\u00e4re Systeme am Departement Biosysteme. Prisca Liberali verf\u00fcgt \u00fcber eine aussergew\u00f6hnliche f\u00e4cher\u00fcbergreifende Ausbildung in Biophysik, Chemie und Biologie, die es ihr erm\u00f6glicht, komplexe Zell-Zell-Interaktionen und Fragen der Selbstorganisation von Geweben bei der Stammzell- und Entwicklungsbiologie mit einer Vielzahl von molekularen und bildgebenden Ans\u00e4tzen zu untersuchen. Dies verschafft ihr einen einzigartigen Vorteil bei der Beantwortung grundlegender Fragen der Stammzellbiologie. Prisca Liberalis Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit einen ERC Starting Grant und der EMBO-Goldmedaille. An der ETH Z\u00fcrich in Basel wird Prisca Liberali mit ihrer Expertise die Interaktion mit dem medizinischen Campus und der Industrie weiter st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Joaquim Serra<\/strong> (*1986), zurzeit Assistenzprofessor an der ETH Z\u00fcrich, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Mathematik am Departement Mathematik. In seiner Forschungst\u00e4tigkeit befasst sich Joaquim Serra mit partiellen Differentialgleichungen (PDEs), wobei er sich insbesondere f\u00fcr Phasen\u00fcberg\u00e4nge, freie Randwertprobleme, Integro-Differentialgleichungen und Reaktions-Diffusionspl\u00e4ne interessiert. F\u00fcr seine herausragenden Forschungsergebnisse wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem ERC Starting Grant. Zudem verf\u00fcgt er \u00fcber eine erfolgreiche und langj\u00e4hrige Lehrerfahrung. Mit Joaquim Serras Ernennung erweitert das Departement Mathematik seine Expertise im Bereich der PDEs und st\u00e4rkt zugleich die Vernetzung mit den Bereichen Finanzmathematik, mathematische Physik und maschinelles Lernen.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Sobhan Seyfaddini<\/strong> (*1982), zurzeit Directeur de Recherche am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und an der Universit\u00e9 d\u2019Orsay in Paris, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Mathematik am Departement Mathematik. Sobhan Seyfaddini besch\u00e4ftigt sich mit symplektischer Geometrie und Topologie, einem relativ jungen Zweig der Mathematik, der eine geometrische Sprache zum Studium der klassischen Mechanik liefert. Sein Schwerpunkt liegt auf der sogenannten C^0-symplektischen Topologie. Sobhan Seyfaddini hat massgeblich zur Entwicklung dieses Forschungsgebiets beigetragen und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem ERC Starting Grant. Am Departement Mathematik wird er den Fach\u00adbereich Geometrie, insbesondere auf dem Gebiet der symplektischen Topologie, verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Dr. Barbora Trubenov\u00e1<\/strong> (*1984), zurzeit Postdoktorandin an der ETH Z\u00fcrich, zur Assistenz\u00adprofessorin f\u00fcr Pathogenevolution am Departement Umweltsystemwissenschaften. Barbora Trubenov\u00e1s Forschung konzentriert sich auf die mathematische Modellierung der Entwicklung von Arzneimittelresistenzen in Krankheitserregern. In ihrer Arbeit kombiniert sie Pharmakodynamik, Populationsgenetik und Evolutionstheorie, um realistische Modelle zu erstellen, die experimentell getestet werden k\u00f6nnen. Mit ihrer Ernennung verst\u00e4rkt das Departement Umweltsystemwissenschaften den Bereich Infektionskrankheiten und Modellierung von Arzneimittelresistenzen sowie die Kooperation mit der Eawag, wo Barbora Trubenov\u00e1 zus\u00e4tzlich als Gruppenleiterin t\u00e4tig sein wird.<\/p>\n<p><strong>Dr. Cornelia W. Twining<\/strong> (*1989), zurzeit Postdoktorandin an der Eawag, zur Assistenz\u00adprofessorin f\u00fcr Nahrungsnetz \u00d6kophysiologie am Departement Umweltsystemwissenschaften. Cornelia W. Twining befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich Organismen an r\u00e4umlich-zeitliche Schwankungen ihrer Ern\u00e4hrungslandschaft anpassen und wie sich der globale Wandel auf die N\u00e4hrstofffl\u00fcsse in und zwischen \u00d6kosystemen auswirkt. Aktuell widmet sie sich dem Einfluss des Klimawandels auf die Ph\u00e4nologie und den Ern\u00e4hrungsstoffwechsel von Wasserinsekten. Cornelia W. Twining bringt Kooperationen mit der Eawag, wo sie zus\u00e4tzlich als Gruppenleiterin t\u00e4tig sein wird, und der WSL an die ETH Z\u00fcrich und wird das Departement Umweltsystemwissenschaften mit ihrer disziplin\u00e4ren Expertise verst\u00e4rken.<\/p>\n<h2>Bef\u00f6rderungen ETH Z\u00fcrich<\/h2>\n<p><strong>Prof. Dr. Florian D\u00f6rfler <\/strong>(*1982), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Z\u00fcrich, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Komplexe Regelsysteme am Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik. Florian D\u00f6rfler ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der automatischen Steuerung, Systemtheorie und Optimierung. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entscheidungsfindung in komplexen Systemen und zielt auf die Entwicklung von Methoden in den Bereichen Kontrolle, Optimierung, Spieltheorie und Lernen. Seine Methoden kommen unter anderem in industriellen Umgebungen, insbesondere im Bereich der Strom\u00adversor\u00adgungs\u00adsysteme, zum Einsatz. Florian D\u00f6rfler hat vielfach in hochrangigen Zeitschriften publiziert und zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Zudem hat er sich als fesselnder Redner und engagierter Lehrer einen Namen gemacht.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Giacomo Indiveri<\/strong> (*1967), zurzeit ausserordentlicher Professor an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich sowie an der ETH Z\u00fcrich, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Neuromorphische Kognitive Systeme am Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik. Giacomo Indiveri ist ein weltweit f\u00fchrender Experte auf dem Gebiet des neuromorphen Computing. Er studiert biologische und k\u00fcnstliche neuronale Verarbeitungs\u00adsysteme und baut neuromorphe kognitive Hardwaresysteme. Aufgrund der zunehmenden Verwendung k\u00fcnstlicher neuronaler Netze ist das Neuromorphic Engineering von grosser gesellschaftlicher Bedeutung und hat Auswir\u00adkungen auf die Robotik und die personalisierte Medizin. Giacomo Indiveri verf\u00fcgt \u00fcber eine herausragende Publikationsbilanz und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem 2017 einen ERC Consolidator Grant. Er wird weiterhin im Rahmen einer Doppelprofessur an der Universit\u00e4t und ETH Z\u00fcrich t\u00e4tig sein.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Simone Sch\u00fcrle-Finke<\/strong> (*1985), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessorin an der ETH Z\u00fcrich, zur ausserordentlichen Professorin f\u00fcr Medizinische Mikrosysteme am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie. Der Schwerpunkt von Simone Sch\u00fcrle-Finkes interdisziplin\u00e4rer Forschung liegt in der Entwicklung von Systemen im Nano- und Mikrobereich, welche potenziell zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten, etwa Krebserkrankungen, angewandt werden k\u00f6nnen. Die international anerkannte Forscherin hat zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen erhalten. Simone Sch\u00fcrle-Finke verf\u00fcgt ausserdem \u00fcber einen hervorragenden Leistungsausweis in der Lehre und ist eine aktive Organisatorin von wissenschaftlichen Workshops und Symposien auf dem Gebiet der medizinischen Robotik und Biomechanik.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Bruno Studer<\/strong> (*1977), zurzeit ausserordentlicher Professor an der ETH Z\u00fcrich, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Molekulare Pflanzenz\u00fcchtung am Departement Umweltsystem\u00adwissenschaften. Bruno Studer ist ein f\u00fchrender Forscher auf dem Gebiet der Gr\u00e4ser und Futterpflanzen und \u00fcbernimmt eine Vorreiterrolle in der Apfelz\u00fcchtungsforschung. Sein Ziel ist die Entwicklung und Anwendung genetischer und genomischer Instrumente zur Optimierung von Pflanzenzuchtstrategien. Die Professur von Bruno Studer wird in Kollaboration mit Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes f\u00fcr landwirtschaftliche Forschung, gef\u00fchrt. Damit schl\u00e4gt Bruno Studer eine wichtige Br\u00fccke zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung und sichert eine strategisch wichtige Verbindung zwischen der ETH Z\u00fcrich und der Agroscope.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Barbara Treutlein<\/strong> (*1982), zurzeit ausserordentliche Professorin an der ETH Z\u00fcrich, zur ordentlichen Professorin f\u00fcr Quantitative Entwicklungsbiologie am Departement Biosysteme. Barbara Treutlein ist eine f\u00fchrende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der quantitativen Entwicklungsbiologie und widmet ihre Forschung dem Verst\u00e4ndnis der menschlichen Ontogenese. Sie untersucht etwa die Bildung menschlicher Organoide, um das Fehlschlagen von Prozessen im Krankheitsfall zu verstehen und um die Entwicklung von Organoiden in vitro so zu beeinflussen, dass sie den realen Geweben besser entsprechen. Barbara Treutlein ist Mitglied in mehreren prestigetr\u00e4chtigen Aussch\u00fcssen und Berufungskommissionen, und sie hat f\u00fcr ihre Forschung zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter einen ERC Starting Grant sowie einen ERC Synergy Grant.<\/p>\n<h2>Neuernennungen EPFL<\/h2>\n<p><strong>Dr. Nikita Kavokine <\/strong>(*1995), zurzeit Gruppenleiter am Max-Planck-Institut f\u00fcr Polymerforschung in Mainz, Deutschland, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor f\u00fcr Physikalische Chemie an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Grundlagenwissenschaften. Nikita Kavokine ist ein mehrfach ausgezeichneter Chemiker im jungen Forschungsbereich der Nanofluidik, die sich mit dem Verhalten und der Kontrolle von Fl\u00fcssigkeiten im Nanomassstab besch\u00e4ftigt. Die Erkenntnisse der Nanofluidik treiben industrielle Innovationen voran, z.\u00a0B. bei der Entsalzung von Wasser und der Entwicklung erneuerbarer Energien. Nikita Kavokine hat bereits eine beeindruckende Anzahl bahnbrechender Forschungsergebnisse erbracht. Sein Ansatz zur Quantentechnik hydrodynamischer Fl\u00fcssigkeiten wird dazu beitragen, der EPFL eine f\u00fchrende Stellung auf dem Gebiet moderner Techniken der Molekulartrennungen zu verschaffen.<\/p>\n<p><strong>Dr. Suong Nguyen<\/strong> (*1994), zurzeit Postdoktorandin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin f\u00fcr Chemie an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Grundlagenwissenschaften. Suong Nguyen ist eine mehrfach ausgezeichnete Chemikerin, die im Bereich der Synthesechemie forscht. Sie nutzt einen interdisziplin\u00e4ren Ansatz zur Entwicklung photogesteuerter katalytischer Methoden, die auf die organische Synthese und die Funktionalisierung von Materialien, insbesondere Polymerstrukturen, angewendet werden. Ihre bahnbrechenden Leistungen im Bereich der photoinduzierten Aktivierung von C-H-Bindungen er\u00f6ffnen vielversprechende Perspektiven f\u00fcr duroplastische Elastomere wie Gummi oder Silikon und sind von grossem Interesse f\u00fcr die Industrie. Suong Nguyens Forschungsans\u00e4tze und Expertise erg\u00e4nzen komplement\u00e4r die laufende Forschung an der EPFL.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Thomas Vidick<\/strong> (*1982), zurzeit ordentlicher Professor am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, sowie am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, USA, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Informatik und Kommunikations\u00adsysteme an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Informatik und Kommunikation. Thomas Vidick ist ein herausragender Forscher auf dem Gebiet der Quanten- und theoretischen Informatik. Er arbeitet an der Schnittstelle von theoretischer Informatik, Quanteninformation und Kryptographie. Er nutzt die Komplexit\u00e4tstheorie als Instrument zur Untersuchung von Problemen in der Quanteninformatik und quantenmechanische Ph\u00e4nomene als Mittel, um eine neue Perspektive auf klassische Konzepte der theoretischen Informatik zu gewinnen. Damit nimmt er eine f\u00fchrende Rolle in dem zukunftstr\u00e4chtigen und von der Industrie gef\u00f6rderten Forschungsbereich der Quanten\u00adwissenschaft ein. Thomas Vidick wird das k\u00fcrzlich er\u00f6ffnete Interfakult\u00e4re Zentrum f\u00fcr Quantenwissenschaft und -technik wesentlich bereichern.<\/p>\n<h2>Bef\u00f6rderungen EPFL<\/h2>\n<p><strong>Prof. Dr. Alexandre Alahi <\/strong>(*1981), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der EPFL, zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Verkehrstechnik an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Bau, Architektur und Umwelt. Alexandre Alahi besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie sich die Zukunft des Transports und der Mobilit\u00e4t durch innovative Methoden der k\u00fcnstlichen Intelligenz optimieren l\u00e4sst. Er hat Algorithmen entwickelt, die es erm\u00f6glichen, die menschliche Mobilit\u00e4t, etwa die Bewegungen von Millionen von Menschen in Bahnh\u00f6fen, wahrzunehmen und vorherzusagen. Dabei verbindet er Computer Vision mit Machine Learning, Robotik und Erkenntnissen aus den Sozialwissenschaften. Sein zeitgem\u00e4sser und durch hohe Drittmittel gef\u00f6rderter Ansatz einer sozialen Dimension in der KI f\u00fcr autonome Mobilit\u00e4t f\u00fcgt sich hervorragend in die Strategie der Fakult\u00e4t und der EPFL ein.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Alcherio Martinoli <\/strong>(*1966), zurzeit ausserordentlicher Professor an der EPFL, zum ordentlichen Professor f\u00fcr Verteilte Intelligente Systeme an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Bau, Architektur und Umwelt. Alcherio Martinolis Forschung befasst sich mit der Entwicklung von Methoden zur Gestaltung, Steuerung und Optimierung intelligenter Systeme, die physisch verteilt sind, wie etwa Mehrrobotersysteme, Sensor-Netzwerke oder intelligente Fahrzeuge. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit richtet sich auf das Gebiet der Schwarmrobotik und -intelligenz einschliesslich ihrer Anwendungen im Umwelt- und Bauingenieurwesen. Der international renommierte Forscher hat erfolgreich Drittmittel eingeworben auf nationaler und internationaler Ebene sowie aus der Industrie. Mit der Berufung von Alcherio Martinoli st\u00e4rkt die EPFL gezielt den zukunftstr\u00e4chtigen Bereich der Robotik und der verteilten intelligenten Systeme.<\/p>\n<h2>Verleihung des Titels \u00abProfessorin\u00bb oder \u00abProfessor\u00bb<\/h2>\n<p><strong>Dr. Jake Alexander<\/strong> (*1980), zurzeit Dozent und Senior Scientist an der ETH Z\u00fcrich, zum Titularprofessor am Departement Umwelt\u00adsystemwissenschaften der ETH Z\u00fcrich. Jake Alexander ist ein international anerkannter Pflanzen\u00f6kologe mit Fokus auf alpine Pflanzen. Er forscht zu der Frage, wie \u00f6kologische und evolution\u00e4re Prozesse wie der Klimawandel die Verteilung und Ausbreitung von Arten beeinflussen und zu ver\u00e4nderten Interaktionen f\u00fchren. Jake Alexanders Forschung wurde unter anderem mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Dr. Martin Frimmer <\/strong>(*1982), zurzeit Privatdozent und Senior Scientist an der ETH Z\u00fcrich, zum Titularprofessor am Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik der ETH Z\u00fcrich. Martin Frimmer forscht zu Elektronik und Photonik. Sein Schwerpunkt liegt auf der Wechselwirkung von Licht mit nanostrukturierten Materialien und der Frage, wie sich diese Wechselwirkung mit Nanostrukturen wie z.\u00a0B. optischen Antennen oder Resonatoren kontrollieren und verbessern l\u00e4sst. Er hat das Departement und die ETH Z\u00fcrich wiederholt bei Outreach-Vortr\u00e4gen vertreten und ist sehr aktiv in der Lehre.<\/p>\n<p><strong>Dr. Christel Genoud<\/strong> (*1977), CEO des Dubochet Center for Imaging (DCI) und Leiterin der Plattform f\u00fcr Elektronenmikroskopie an der Universit\u00e4t Lausanne, zur Titular\u00adprofessorin an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Life Sciences der EPFL. Christel Genoud ist Neurowissen\u00adschaftlerin und international anerkannte Expertin f\u00fcr Elektronenmikroskopie. Sie hat drei hochleistungs\u00adf\u00e4hige Elektronenmikroskopieanlagen in verschiedenen Institutionen aufgebaut und geleitet. An der EPFL wird Christel Genoud f\u00fcr die wissenschaftliche Leitung des DCI zust\u00e4ndig sein und ihre herausragenden Kenntnisse an Forschende im Bereich der Elektronenmikroskopie weitergeben.<\/p>\n<p><strong>Dr. Eva Lieberherr<\/strong> (*1980), zurzeit Dozentin und Gruppenleiterin an der ETH Z\u00fcrich, zur Titularprofessorin am Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Z\u00fcrich. Eva Lieberherr befasst sich mit nat\u00fcrlichen Ressourcen und den Auswirkungen politischer Programme sowie administrativer Prozesse auf die Nutzung und den Schutz nat\u00fcrlicher R\u00e4ume. Im Bereich Environmental Government untersucht sie, wie das Verhalten der Bev\u00f6lkerung zugunsten vereinbarter Umweltziele gesteuert werden kann. Eva Lieberherr zeichnet sich durch ein grosses institutionelles Engagement aus.<\/p>\n<p><strong>Dr. Maarten Nachtegaal<\/strong> (*1974), zurzeit Privatdozent an der ETH Z\u00fcrich und Gruppenleiter am Paul Scherrer Institut (PSI), zum Titularprofessor am Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften der ETH Z\u00fcrich. Maarten Nachtegaal ist ein Experte f\u00fcr Beamline-Operando-R\u00f6ntgenmessungen. Dabei verbindet er die anorganische Chemie mit der chemischen Physik und konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Synchrotrontechniken, um die Struktur von Katalysatoren zu untersuchen und katalytische Prozesse zu verbessern. Maarten Nachtegaal geniesst grosses Ansehen in seinem Fachbereich und ist ein engagierter und erfolgreicher Betreuer und Mentor.<\/p>\n<h2>Verleihung des Titels \u00abProfessor of Practice\u00bb<\/h2>\n<p><strong>Dr. Meret Branscheidt<\/strong> (*1984), Deputy Medical Director und Medical Research Director der cereneo Klinik Hertenstein sowie Forscherin und Dozentin am Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich, zur Professor of Practice am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Z\u00fcrich. Meret Branscheidt ist Neurologin und hat sich auf die Neuroreha\u00adbilitation spezialisiert. Ihre Forschung zielt auf ein tieferes mechanistisches Verst\u00e4ndnis des Gehirns, mit dem sich die therapeutischen Methoden verbessern lassen. Insbesondere auf dem Gebiet der Schlaganf\u00e4lle gilt Meret Branscheidt als internationale Koryph\u00e4e. Ihr Engagement f\u00fcr qualitativ hochwertige Forschung, ihre umfangreiche Erfahrung in ihrem eigenen Forschungsgebiet sowie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Forschenden und der Industrie bedeuten f\u00fcr das Departement und die ETH Z\u00fcrich einen grossen Mehrwert.<\/p>\n<p><strong>Dr. Sylke Poehling<\/strong> (*1967), Global Head und Senior Vice President f\u00fcr Therapeutic Modalities bei Roche Pharma Research &amp; Early Development (Roche pRED) und Mitglied der Aufsichtsr\u00e4te von Roche Diagnostics GmbH und Roche Deutschland Holding GmbH, zur Professor of Practice am Departe\u00adment Biosysteme der ETH Z\u00fcrich. Sylke Poehling verf\u00fcgt \u00fcber mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Biotechnologie- und Pharmabranche und steht hinter bahnbrechenden Innovationen und zahlreichen Errungenschaften in der erfolgreichen Arzneimittelforschung. Sie wird die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie st\u00e4rken und unter anderem den engen Austausch in Wissenschaft und Lehre zwischen der ETH Z\u00fcrich und Roche pRED im Rahmen des gemeinsamen Postdoktoranden\u00adprogramms vorantreiben.<\/p>\n<p><strong>Walter Thurnherr<\/strong> (*1963), ehemaliger Bundeskanzler, zum Professor of Practice der ETH Z\u00fcrich. Walter Thurnherr hat sich w\u00e4hrend seiner Amtszeit als Bundeskanzler von 2016 bis 2023 stark f\u00fcr den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik eingesetzt und trat insbesondere f\u00fcr den Einbezug der Wissenschaft in die politische Entscheidfindung ein. Als Professor of Practice wird Walter Thurnherr an der ETH Z\u00fcrich angewandte Lehrveranstal\u00adtungen im Bereich der Politikgestaltung in der Schweiz anbieten sowie zum Aufbau der geplanten School of Public Policy beitragen und hier insbesondere f\u00fcr den Impact verantwortlich sein. Dank seiner langj\u00e4hrigen F\u00fchrungsaufgaben verf\u00fcgt er \u00fcber einzigartige Erfahrungen in der Politikgestaltung und in der Diplomatie sowie ausgewiesene F\u00e4higkeiten in der strategischen Planung, der interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit und der Probleml\u00f6sung.<\/p>\n<h2>Verabschiedungen ETH Z\u00fcrich<\/h2>\n<p><strong>Prof. Dr. Georgios Anagnostou<\/strong> (*1959), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Untertagbau am Department Bau, Umwelt und Geomatik, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Georgios Anagnostou kam nach langj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit als beratender Ingenieur f\u00fcr Tunnelbau 2003 als ordentlicher Professor an die ETH Z\u00fcrich. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Quellverhalten anhydrithaltiger Tonsteine, dem Verhalten von hartem, spr\u00f6dem Felsen unter hohen Spannungen sowie der Stabilit\u00e4t und Verformung von tiefen Tunneln in weichen B\u00f6den. Georgios Anagnostou ist ein begehrtes Mitglied in nationalen und internationalen Fachgremien. Er leitete zweimal als stellvertretender Vorsteher und von 2005 bis 2007 als Institutsvorsteher das Institut f\u00fcr Geotechnik.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Marc Burger<\/strong> (*1959), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Mathematik am Departement Mathematik, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Marc Burger kam 1997 als ordentlicher Professor an die ETH Z\u00fcrich. Von 1999 bis 2009 leitete er das Forschungs\u00adinstitut f\u00fcr Mathematik (FIM). Seine Forschung befasst sich mit diskreten Untergruppen von Lie-Gruppen, der Geometrie von R\u00e4umen nichtpositiver Kr\u00fcmmung sowie der synthetischen Geometrie. Als einer der weltweit f\u00fchrenden Vertreter seines Faches hat Marc Burger w\u00e4hrend seiner langen T\u00e4tigkeit an der ETH Z\u00fcrich das Departement Mathematik massgeblich gepr\u00e4gt. Zudem hat er sich in diversen wissenschaftlichen Gesellschaften, Kommissionen, Editorial Boards und Gremien f\u00fcr die wissenschaftliche Gemeinschaft engagiert.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Rudolf Glockshuber<\/strong> (*1959), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Molekularbiologie am Departement Biologie, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Rudolf Glockshuber kam 1994 als Tenure-Track-Assistenzprofessor an die ETH Z\u00fcrich und wurde im Jahr 2000 zum ordentlichen Professor ernannt. Seine Forschung befasst sich mit den Mechanismen, die der Funktion biologischer Makromolek\u00fcle zugrunde liegen, insbesondere mit der Faltung von Proteinen und der Assemblierung supramolekularer Proteinkomplexe. Rudolf Glockshuber war w\u00e4hrend vieler Jahre als (auch stellvertretender) Vorsteher des Instituts f\u00fcr Molekularbiologie, als Studiendirektor f\u00fcr Biologie sowie als Mitglied der Planungskommission der ETH Z\u00fcrich t\u00e4tig. Dar\u00fcber hinaus war er in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien engagiert.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Michael Hagner<\/strong> (*1960), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Wissenschaftsforschung am Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Michael Hagner kam 2003 als ordentlicher Professor an die ETH Z\u00fcrich. Seine Forschungsinteressen liegen in der Geschichte der Humanwissenschaften, vor allem der Neurowissenschaften und der Anthropologie, sowie dem Verh\u00e4ltnis von Wissenschaft und Demokratie. Er hat mehrere Monografien und B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht und hinterl\u00e4sst an der ETH Z\u00fcrich pr\u00e4gende Spuren, unter anderem durch sein Engagement f\u00fcr den Aufbau des Kompetenzzentrums \u00abGeschichte und Philosophie der Wissenschaften und Technik\u00bb, die Graphische Sammlung und das Thomas-Mann-Archiv.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Manfred Kopf<\/strong> (*1960), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Molekulare Biomedizin am Departement Biologie, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Manfred Kopf trat seine Professur an der ETH Z\u00fcrich 2001 an. In seiner Forschung untersucht er die zugrunde\u00adliegenden molekularen und zellul\u00e4ren Mechanismen von akuten und chronischen Entz\u00fcndungs- und Infektionskrankheiten, insbesondere der Lunge. Seine Arbeit hat wesentlich zur Entwicklung neuer immuntherapeutischer Ans\u00e4tze f\u00fcr die Krebsbehandlung beigetragen. Manfred Kopf ist ein hervorragender Wissenschaftler mit grossem internationalen Renommee. Er hat sich an der ETH Z\u00fcrich stark engagiert, so war er unter anderem Mitglied der Forschungskommission von 2003 bis 2007 und wirkte massgeblich beim Aufbau und der Weiterentwicklung des ETH Phenomics Center (EPIC) mit.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Marco Mazzotti<\/strong> (*1960), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Verfahrenstechnik am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Marco Mazzotti kam 1997 als ausserordentlicher Professor an die ETH Z\u00fcrich. Seine Forschung steht im Dialog mit der Industrie und befasst sich mit Reaktionssystemen und Trennprozessen. Sie hat zu einem tieferen Verst\u00e4ndnis und einer besseren Kontrolle dieser Prozesse beigetragen und hat Auswirkungen auf verschiedene Zweige der Pharma- und Chemieindustrie. Marco Mazzotti wurde vielfach ausgezeichnet, unter\u00a0anderem mit einem ERC Advanced Grant, und war 2007 am Friedensnobelpreis f\u00fcr das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) beteiligt. An der ETH Z\u00fcrich hat er sich durch sein Engagement als stellvertretender Departementsvorsteher und als Instituts- bzw. stellvertretender Institutsvorsteher verdient gemacht.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Marco Pavone <\/strong>(*1980) wurde an der Sitzung vom 6.\/7. M\u00e4rz 2024 zum ordentlichen Professor f\u00fcr Robotik und Autonome Systeme am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik ernannt. Marco Pavone hat sich entschieden, seine Stelle an der ETH Z\u00fcrich nicht anzutreten. Der ETH-Rat und der Pr\u00e4sident der ETH Z\u00fcrich haben diesen Entscheid zur Kenntnis genommen.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Petra Schmid<\/strong> (*1983), zurzeit ausserordentliche Professorin f\u00fcr Organizational Behavior am Departement Management, Technologie und \u00d6konomie, wird die ETH Z\u00fcrich Ende August 2024 verlassen. Petra Schmid kam 2015 als Tenure-Track-Assistenzprofessorin an die ETH Z\u00fcrich. Sie forscht zu den Auswirkungen von (erlebter) sozialer Macht auf das Verhalten von Menschen und liefert damit wichtige Fakten zu aktuellen Diskussionen. Sie verl\u00e4sst die ETH Z\u00fcrich, um sich einer beruflichen Neuorientierung und Weiterbildung zu widmen.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Frank Schweitzer<\/strong> (*1960), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Systemgestaltung am Departement Management, Technologie und \u00d6konomie, wird Ende Januar 2025 in den Ruhestand treten. Frank Schweitzer kam 2004 als ordentlicher Professor an die ETH Z\u00fcrich. Ein Schwerpunkt seiner Forschung sind systemische Risiken. Seine datengetriebenen Agenten- und Netzwerkmodelle finden weltweit Beachtung. Er konzentriert sich dabei auf die Anwendung der Theorie komplexer Systeme in sozialen und \u00f6konomischen Systemen. Frank Schweitzer ist Gr\u00fcndungsmitglied des ETH Risk Center und Editor-in-Chief von zwei wissenschaftlichen Zeitschriften. W\u00e4hrend seiner Zeit an der ETH Z\u00fcrich hat er die bekannte Marke des Systems Engineering auf wissenschaftlich h\u00f6chstem Niveau international verankert und weiter ausgebaut.<\/p>\n<h2>Verabschiedungen EPFL<\/h2>\n<p><strong>Prof. Dr. Jan Hesthaven<\/strong> (*1965), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Angewandte Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Grundlagenwissenschaften, wird die EPFL Ende September 2024 verlassen. Jan Hesthaven kam 2013 als ordentlicher Professor an die EPFL. Er ist ein international anerkannter und vielfach ausgezeichneter Experte auf dem Gebiet der Computermathematik. An der EPFL war er von 2017 bis 2020 als Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Grundlagenwissenschaften sowie seit 2021 als Vizepr\u00e4sident f\u00fcr akademische Angelegenheiten t\u00e4tig. Damit hat Jan Hesthaven entscheidend zur strategischen Entwicklung der EPFL beigetragen. Er verl\u00e4sst die EPFL, um Anfang Oktober sein neues Amt als Pr\u00e4sident des Karlsruher Instituts f\u00fcr Technologie (KIT) aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Klaus Kern<\/strong> (*1960), zurzeit ordentlicher Professor f\u00fcr Experimentalphysik an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Grundlagenwissenschaften, wird Ende Juli 2025 in den Ruhestand treten. Klaus Kern trat 1991 in die EPFL sowie 1998 in die Max-Planck-Gesellschaft ein. Er war massgeblich an der Gr\u00fcndung des Max-Planck-EPFL-Zentrums f\u00fcr molekulare Nanowissenschaften und Technologien (CMNT) im Jahr 2013 beteiligt, das er w\u00e4hrend der zehn Jahre seines Bestehens leitete. In seiner Forschung besch\u00e4ftigt er sich mit der Wissenschaft auf der Nanometerskala an der Schnittstelle zwischen Physik, Chemie, Materialwissenschaften und Biologie. Klaus Kern hat die Vernetzung zwischen der EPFL und vier Max-Planck-Instituten wesentlich gest\u00e4rkt. Seine Errungenschaften in der Physik auf der Nanometerskala haben massgeblich zum Renommee der EPFL beigetragen.<\/p>\n<p><em>Der ETH-Rat verdankt die Leistungen der scheidenden Professorin und Professoren in Wissenschaft, Lehre und akademischer Verwaltung.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ETH-Rat hat 7 Professorinnen und 10 Professoren ernannt, 5 Personen den Titel Professorin oder Professor und 3 Personen den Titel Professor of Practice verliehen. <\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[263],"tags":[],"search-tag":[],"class_list":["post-48308","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienmitteilung"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>17 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt - 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