ETH-Rat, 21. Mai 2021

Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 19./20. Mai 2021 auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich, Prof. Dr. Joël Mesot, und des Präsidenten der EPFL, Prof. Dr. Martin Vetterli, insgesamt 5 Professorinnen und 10 Professoren ernannt, 1 Professorentitel verliehen und den Rücktritt von 7 Professorinnen und Professoren mit Verdankung zur Kenntnis genommen. In den letzten 12 Monaten hat der ETH-Rat insgesamt 17 Frauen und 29 Männer neu ernannt, was einem Frauenanteil von 37% entspricht.

Neuernennungen ETH Zürich

Dr. Pedro Beltrao (*1979), zurzeit Gruppenleiter am European Bioinformatics Institute des European Molecular Biology Laboratory in Hinxton, Grossbritannien, zum ausserordentlichen Professor für Rechnergestützte Systembiologie am Departement Biologie. Pedro Beltraos Forschung befasst sich mit zellulären Konsequenzen genetischer Variation und deren Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Er erhielt 2015 einen ERC Starting Grant und gilt als einer der führenden Forscher in seinem Gebiet. Mit seiner Berufung ergeben sich wichtige Synergien mit diversen Departementen sowie mit dem Universitätsspital Zürich, insbesondere in Bezug auf den Strategischen Fokusbereich Personalized Health and Related Technologies.

Dr. Núria Casacuberta Arola (*1982), zurzeit Oberassistentin an der ETH Zürich, zur Assistenzprofessorin für Physikalische Ozeanographie am Departement für Umweltsystem­wissenschaften. Núria Casacuberta Arola forscht über die Ozeanzirkulation und konnte durch ihre Expertise in der Umweltradioaktivität einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der Ausbreitung radioaktiver Schadstoffe im Pazifischen Ozean nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima liefern. Sie erhielt 2020 einen SNF PRIMA und einen ERC Consolidator Grant. Mit ihrer Forschung verbindet sie verschiedene Fachgebiete, die zu einem neuen, in der Schweiz bisher noch nicht etablierten Forschungszweig im Bereich der Ozeanzirkulation führen.

Prof. Dr. Eugene Demler (*1971), zurzeit ordentlicher Professor an der Harvard University, Cambridge, USA, zum ordentlichen Professor für Theoretische Physik der Kondensierten Materie am Departement Physik. Eugene Demlers Forschung konzentriert sich auf wichtige Probleme der modernen Festkörper- und kalten Atomtheorie. Seine Arbeiten befinden sich an der Schnittfläche verschiedener theoretischer Richtungen und haben zu sehr erfolgreichen Kooperationen geführt. Mit seiner Berufung stärkt das Departement seine Forschung und Lehre in der grundlegenden Festkörperphysik sowie die Zusammenarbeit mit den umliegenden experimentellen Gruppen an der ETH Zürich und am Paul Scherrer Institut (PSI).

Dr. Sarah Isabelle Hofer (*1985), zurzeit Senior Researcher an der Universität der Bundeswehr München, Deutschland, zur Tenure-Track-Assistenzprofessorin für Lernen und Technologie am Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften. Sarah Isabelle Hofers Forschung befasst sich mit Lerntechnologien in MINT-Domänen in der Sekundar- und Hochschulbildung. Sie untersucht, wie Intelligenz, Vorwissen, Geschlecht und andere individuelle Merkmale mit Wissensbewertung und Lehrmethoden in analogen und digitalen Umgebungen interagieren, um eine Theorie aufzubauen und Empfehlungen für die Praxis abzuleiten. Sie wurde 2019 mit dem renommierten Jacobs Foundation Early Career Research Fellowship ausgezeichnet.

Dr. Manuela Hospenthal (*1986), zurzeit Gruppenleiterin an der ETH Zürich, zur Assistenzprofessorin für Molekulare und Strukturelle Biologie am Departement Biologie. Die Forschung von Manuela Hospenthal befasst sich mit dem horizontalen Gentransfer zwischen Bakterien, genauer mit der natürlichen Transformation. Dieser Bereich ist von medizinischer Relevanz, da sich dadurch Antibiotikaresistenzen und andere pathogene Eigenschaften verbreiten können, was beispielsweise die Behandlung multiresistenter Infektionen immer schwieriger macht. Mit ihrer Berufung verstärkt das Departement die multidisziplinäre Forschung in der Struktur- und Mikrobiologie.

Prof. Dr. Russell McKenna (*1982), zurzeit Professor an der University of Aberdeen, Grossbritannien, zum ordentlichen Professor für Energiesystemanalyse am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Russell McKenna forscht zu dezentralisierten Multi-Energiesystemen, insbesondere im Hinblick auf Wohngebäude und städtische Umgebungen. Auch beschäftigt er sich intensiv mit der kritischen Analyse der derzeit vieldiskutierten autonomen Energiesysteme. Mit der Berufung von Russell McKenna Berufung sowie seiner Übernahme der Leitung des Labors für Energiesystemanalyse am Paul Scherrer Institut (PSI) verstärken beide Institutionen die Zusammenarbeit im Bereich Energie und Umwelt sowie nukleare Energie und Sicherheit.

Prof. Dr. Didier Queloz (*1966), zurzeit ordentlicher Professor an der Université de Genève und am Cavendish Laboratory der University of Cambridge, Grossbritannien, zum ordentlichen Professor für Physik am Departement Physik. Didier Queloz ist – neben Michel Mayor – Auslöser der Exoplaneten-Revolution in der modernen Astrophysik. 1995 entdeckte er zusammen mit seinem Doktorvater den ersten Planeten, der einen sonnenähnlichen Stern ausserhalb unseres Sonnensystems umkreist, und trug anschliessend zur Entdeckung und Charakterisierung von mehreren Hundert weiteren Exoplaneten bei. In jüngster Zeit fokussiert er sich vermehrt auf die Suche nach potentiell bewohnbaren Planeten und widmet sich Fragestellungen zum Ursprung des Lebens auf der Erde und dem möglichen Vorhandensein von Leben auf anderen Planeten. Didier Queloz wurde mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet, wobei der Höhepunkt die Verleihung des Physiknobelpreises 2019 war. Mit seiner Berufung gewinnt die ETH Zürich einen visionären Wissenschaftler von Weltrang, der das in Gründung begriffene ETH Center for the Origin and Prevalence of Life massgeblich voranbringen wird.

Prof. Dr. Hua Wang (*1980), zurzeit Tenured Associate Professor am Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA, zum ordentlichen Professor für Elektronik am Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik. Hua Wang forscht an integrierten Schaltkreisen für Anwendungen im Bereich der Kommunikation, Sensorik und Bioelektronik. Mit seiner Forschung treibt er unter anderem die Miniaturisierung von Schaltkreisen voran und beteiligt sich an der Verbesserung der Energieeffizienz. Mit seiner Berufung stärkt die ETH Zürich das Gebiet der Analog-Elektronik, eine der Schlüsseltechnologien, auf welche sämtliche Hardware-Entwicklungen im Bereich der Biologie, Medizin, Automation und Informationstechnik zurückgreifen.

Beförderungen ETH Zürich

Prof. Dr. Tobias Schmidt (*1981), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der ETH Zürich, zum ausserordentlichen Professor für Energie- und Technologiepolitik am Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften. Tobias Schmidt nutzt seinen interdisziplinären Hintergrund, um in seiner Forschung den Einfluss der Energiepolitik auf den technologischen Wandel zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für politische und andere Akteure zu erarbeiten. Seine wissenschaftliche Produktivität und seine Anzahl von Veröffentlichungen in hochrangigen Fachzeitschriften sind bemerkenswert. Zudem wird er als Hochschullehrer sehr geschätzt, was zur Verleihung der Goldenen Eule im Jahr 2016 führte.

Neuernennungen EPFL

Prof. Dr. Edouard Bugnion (*1970), zurzeit Titularprofessor an der EPFL, zum ordentlichen Professor für Informatik und Kommunikationssysteme an der Fakultät für Informatik und Kommunikation. Edouard Bugnions Forschung konzentriert sich auf Informatik­systeme und -infrastrukturen mit einem Schwerpunkt auf Datacenter. Der international anerkannte Forscher weist einen atypischen Werdegang auf, den er mit der Gründung von zwei erfolgreichen Unternehmen begann. Anschliessend doktorierte er in Stanford und schlug eine akademische Laufbahn an der EPFL ein. Er ist und war vielseitig engagiert, etwa als Verwaltungsrat von Innosuisse, Logitech und dem Roten Kreuz sowie als Mitglied der Swiss National COVID-19 Science Task Force.  An der EPFL war er von 2017 bis 2020 Vizepräsident für Informations­systeme, interimistischer Leiter Human Resources von 2019 bis 2020 und verantwortlich für die Entstehung der SwissCovid-App. Seit 2014 ist er zudem wissenschaftlicher Co-Direktor des Swiss Data Science Center (SDSC).

Prof. Dr. Andreas Läuchli (*1972), zurzeit ordentlicher Professor und Institutsleiter an der Universität Innsbruck, Österreich, zum ordentlichen Professor für Physik an der Fakultät für Grundlagen­wissen­schaften sowie zum Direktor des Labors für Rechnergestützte und Theoretische Physik am PSI. Andreas Läuchli ist ein Spezialist für stark korrelierte Systemen in der Physik kondensierter Materie und atomarer Gase. Er gehört zu den wenigen Personen, die ihr theoretisches Wissen mit digitalen Kenntnissen kombinieren. An der EPFL wird der international renommierte Forscher das Kursangebot in einem der Kernbereiche des Instituts für Physik stärken und zudem am PSI und an der EPFL ein Rechercheprogramm zu kondensierter Materie aufbauen.

Prof. Dr. Florian Richter (*1988), zurzeit Boas Assistent Professor an der Northwestern University, Illinois, USA, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor für Mathematik an der Fakultät für Grundlagenwissenschaften. Florian Richters Forschung befasst sich mit der Ergodentheorie sowie diskreten dynamischen Systemen. Seine Resultate haben beachtliche Beiträge zur Forschung geleistet. So hat er unter anderem im Gebiet der dynamischen Systeme unerwartete Verbindungen zu anderen Gebieten der Mathematik entdeckt, wie der additiven Zahlentheorie. Mit der Berufung des profilierten Forschers wird die EPFL die Verknüpfungen innerhalb der verschiedenen Forschungsgebiete der Mathematik stärken.

Beförderungen EPFL

Prof. Dr. Andrea Ablasser (*1983), zurzeit ausserordentliche Professorin an der EPFL, zur ordentlichen Professorin für Life Sciences an der Fakultät für Life Sciences. Andrea Ablasser forscht zu angeborener Immunität und hat auf diesem Gebiet bedeutende Entdeckungen über Mechanismen gemacht, mit denen unsere Zellen fremde DNA von Pathogenen erkennen und entsprechend reagieren. Sie gilt als weltweite Pionierin auf ihrem Gebiet und wurde für ihre herausragende Forschungsarbeit unter anderem mit dem Nationalen Latsis-Preis 2018 und dem Friedrich-Miescher Award 2021 ausgezeichnet. Ihre Forschung steht in direktem Zusammenhang mit grossen medizinischen Herausforderungen wie viralen Infektionen. So hat sie im Frühling 2020 unverzüglich ein Forschungsprojekt zu SARS-CoV-2 lanciert.

Prof. Dr. Melanie Blokesch (*1976), zurzeit ausserordentliche Professorin an der EPFL, zur ordentlichen Professorin für Life Sciences an der Fakultät für Life Sciences. Melanie Blokesch befasst sich mit der Erforschung des Bakteriums Vibrio cholerae, dem Erreger von Cholera. Ihre fundamentalen Entdeckungen haben wesentlich zum Kampf gegen Cholera beigetragen. Ihr umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Bakteriologie, Parasitologie und Infektions­krankheiten ist von grosser Bedeutung für die Forschungsgemeinschaft sowie für die aktuellen Herausforderungen der öffentlichen Gesundheit. Melanie Blokesch gilt als führend auf ihrem Gebiet und wurde unter anderem mit einem ERC Consolidator Grant 2018 ausgezeichnet.

Prof. Dr. Mathias Payer (*1981), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor an der EPFL, zum ausserordentlichen Professor für Informatik und Kommunikationssysteme an der Fakultät für Informatik und Kommunikation. Mathias Payer forscht zur Sicherheit und dem Schutz von Computersystemen sowie der Bedrohungsabwehr. Seine Forschungsresultate haben häufig zu Open-Source-Software geführt, die breite Anwendung findet und wichtige Akteure wie Microsoft, Google, Linux, Apple und Android beeinflusst haben. Der aussergewöhnliche Forscher hat 2019 einen ERC Starting Grant sowie einen SNSF Eccellenza Grant erhalten. Mathias Payer war massgeblich an der Konzeption, Entwicklung und Validierung der SwissCovid-App beteiligt.

Verleihung des Titels «Professorin» oder «Professor»

Dr. Michael Sander (*1976), zurzeit Senior Scientist am Departement Umweltsystem­wissenschaften an der ETH Zürich, zum Titularprofessor der ETH Zürich. Michael Sander ist ein international anerkannter und geschätzter Experte für Redox-Biogeochemie und Umweltchemie von Makromolekülen. Er gehört weltweit zu den führenden Forschenden auf seinem Gebiet. Daneben sind auch seine Verdienste in der Lehre hoch, seine Lehrveranstaltungen sind oft unter den am besten bewerteten am Departement.

Verabschiedungen ETH Zürich

Prof. Dr. Stefan Feuerriegel (*1989), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor für Wirtschaftsinformatik am Departement Management, Technologie und Ökonomie, wird die Hochschule Ende Juli 2021 verlassen. Stefan Feuerriegel kam 2017 als Tenure-Track-Assistenzprofessor an die ETH Zürich. Seine Forschungsarbeit widmet sich unter anderem der Digitalisierung spezifischer Industrien, etwa bei Finanzdienstleistern, in der Energiebranche und im Gesundheitsbereich, wo er untersucht, welche Rollen und Auswirkungen neue Informations- und Kommunikations­technologien haben. Er tritt zurück, um dem Ruf einer anderen Forschungsinstitution zu folgen.

Prof. Dr. Yuko Ulrich (*1983), zurzeit Assistenzprofessorin für Experimentelle Epidemiologie am Departement Umweltsystemwissenschaften, wird die Hochschule Ende Juli 2021 verlassen. Yuko Ulrich doktorierte 2011 an der ETH Zürich und kam 2020 mittels eines ERC Starting Grants sowie einer SNSF Eccellenza Professorial Fellowship an die Hochschule zurück. Ihre Forschung befasst sich mit sozialen Insekten und der Dynamik von Infektionen innerhalb von Kolonien. Sie tritt zurück, um dem Ruf einer anderen Forschungsinstitution zu folgen.

Verabschiedungen EPFL

Prof. Dr. Hervé Bourlard (*1956), zurzeit ordentlicher Professor für Sprachverarbeitung an der Fakultät für Ingenieurwissenschaft und Technologie, wird Ende September 2021 in den Ruhestand treten. Hervé Bourlard kam 1998 als Titularprofessor an die EPFL und wurde 2005 zum ordentlichen Professor ernannt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Statistische Mustererkennung, Signalverarbeitung, Mehrkanalverarbeitung, künstliche neuronale Netze und angewandte Mathematik. Seine Beiträge zu Forschung und Lehre, sein Engagement in diversen wissenschaftlichen Gremien sowie die Industrie­kooperationen, die er aufgebaut hat, haben zum Renommee der EPFL beigetragen.

Prof. Dr. Mikhail Chapochnikov (*1956), zurzeit ordentlicher Professor für theoretische Physik an der Fakultät für Grundlagenwissenschaften, wird Ende September 2021 in den Ruhestand treten. Mikhail Chapochnikov kam 2003 als ordentlicher Professor sowie Direktor des Labors für Teilchenphysik und Kosmologie an die EPFL. Mikhail Chapochnikov befasst sich mit Hochenergie-Physik und Kosmologie. Seine Forschung ist sowohl für die EPFL als auch für das CERN von hoher Bedeutung. Mikhail Chapochnikov gilt als einer der angesehensten Forscher in der Physik und an der Fakultät für Grundlagenwissenschaften, wurde mehrfach ausgezeichnet und hat massgeblich zu einem besseren Verständnis unseres Universums beigetragen.

Prof. Dr. Majed Chergui (*1956), zurzeit ordentlicher Professor für Spektroskopie kondensierter Materie an der Fakultät für Grundlagenwissenschaften, wird Ende September 2021 in den Ruhestand treten. Majed Chergui kam 2003 als ordentlicher Professor an die EPFL. Seine Forschung befasst sich mit ultraschneller Spektroskopie. Er steht am Ursprung der Röntgenspektroskopie im Piko- und Femtosekunden-Bereich und hat das Lausanne Center for Ultrafast Spectroscopy (LACUS) gegründet. Seine Resultate haben die Forschenden, die im gleichen Bereich tätig sind, stark beeinflusst. Der international renommierte Forscher wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ist Mitglied diverser wissenschaftlicher Gremien sowie eine beliebte Lehrperson.

Prof. Dr. Marius Lemm (*1988), zurzeit Tenure-Track-Assistenzprofessor für Mathematik an der Fakultät für Grundlagenwissenschaften, wird die Hochschule Ende September 2021 verlassen. Marius Lemms Forschung befasst sich mit mathematischer Physik, die ihren Ursprung in der Quantenphysik und Quanteninformation haben. Seine Arbeiten kombinieren mehrere mathematische Bereiche, darunter Operatortheorie, Zufallsmatrizen und partielle Differentialgleichungen. Er tritt zurück, um dem Ruf einer anderen Hochschule zu folgen.

Prof. Dr. Bixio Rimoldi (*1956), zurzeit ordentlicher Professor für Mobilkommunikation an der Fakultät für Informatik und Kommunikation, wird Ende August 2021 in den Ruhestand treten. Bixio Rimoldi kam 1997 als ordentlicher Professor an die EPFL und leitete das Labor für mobile Kommunikationsanwendungen. Seine Forschung umfasst verschiedene Aspekte der digitalen Kommunikation, der Funksoftware und der Informationstheorie. Der renommierte Experte hat mit seinem Engagement für Lehre und Forschung den Grundstein für die Schaffung einer Gruppe für Kommunikationssystemtheorie an der EPFL gelegt. Seine Arbeit hat massgeblich dazu beigetragen, dass die EPFL in diesem Gebiet heute führend ist.

Der ETH-Rat verdankt die Leistungen der scheidenden Professorin und Professoren in Wissenschaft, Lehre und akademischer Verwaltung.