Die vernetzte Zukunft gestalten

Die Digitalisierung durchdringt unseren Alltag und verändert die Welt. Ziel des ETH-Bereichs ist es, die Entwicklung voranzutreiben, damit die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft bestmöglich davon profitieren können – von effizienter Umweltbeobachtung über neue Fertigungstechniken bis zu einem besseren Internet und dem Schutz medizinischer Daten.

Digitalsierung im Abwasserkanal

Sensoren in der Kanalisation und über der Erde erfassen in der Zürcher Gemeinde Fehraltorf Regenmengen, Pegelstände und Abflüsse. Niedrigenergiefunk überträgt die Messwerte ans Internet. Das Drahtlossensornetzwerk, aufgebaut von der Eawag und der ETH Zürich, ist ein weltweit bisher einzigartiges Feldlabor für Entwässerungssysteme.

Innovativer Anstoss für die Hautforschung

Die Haut ist Thema eines Grossprojekts namens SKINTEGRITY, bei dem die ETH Zürich mit der Universität Zürich und Universitätskliniken zusammenarbeitet. Co-Leiterin Sabine Werner untersucht als Zellbiologin zusammen mit Ingenieuren die molekularen Mechanismen der Wundheilung und deren Parallelen zur Krebsentstehung.

Geschichte digital: Virtuelle Zeitmaschine in die Vergangenheit

An der EPFL bauen Forschende in Zusammenarbeit mit italienischen Kollegen eine Zeitmaschine, dank der man ins historische Venedig eintauchen kann. Zu diesem Zweck hat das Team unter der Leitung von Frédéric Kaplan bereits zwei Millionen Dokumente und Bilder digitalisiert. Speziell entwickelte Suchmaschinen erwecken dieses digitale Erbe zum Leben.

Strom in Gas speichern

«Power-to-Gas» heisst das Konzept, welches das Stromnetz mit dem Erdgasnetz verbinden soll. Damit wollen die Forschenden am Paul Scherrer Institut Solar- und Windenergie längerfristig speichern. Auf einer Plattform mit Containern voller High-Tech-Anlagen testen sie zusammen mit Industriepartnern Verfahren unter realen Bedingungen.

Mit Seewasser heizen und kühlen

Seen und grosse Flüsse bergen ein riesiges Wärmepotenzial, das sich ohne Schaden für die Umwelt anzapfen lässt. Dies zeigen Studien der Eawag. Das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs berät die Behörden, damit die Energienutzung so sauber und nachhaltig wie möglich wird.

Genetik für Naturschutz

Wie kann man genetische Informationen nutzen, um Grünbrücken über Autobahnen besser zu planen oder in einem Teich eine seltene Molchart nachzuweisen, ohne je ein Tier gesehen zu haben? An der WSL setzen Forschende die Genetik als wirksames Hilfsmittel für den Naturschutz ein und machen die neuen Methoden für Anwender praxistauglich.

Mit Seewasser heizen und kühlen

Seen und grosse Flüsse bergen ein riesiges Wärmepotenzial, das sich ohne Schaden für die Umwelt anzapfen lässt. Dies zeigen Studien der Eawag. Das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs berät die Behörden, damit die Energienutzung so sauber und nachhaltig wie möglich wird.