ETH-Rat, 22. Dezember 2015

Eine internationale Expertengruppe untersuchte 2015 den Beitrag des ETH-Bereichs zur Wirtschaft, Innovationskraft und zum Hochschulsystem der Schweiz. Die Expertengruppe stellt dem ETH-Bereich ein ausgezeichnetes Zeugnis aus und bestätigt unter anderem seine herausragende Rolle im Wissens- und Technologietransfer zugunsten des Denk- und Werkplatzes Schweiz. Der Expertenbericht zeigt: Die Autonomie des ETH-Bereichs, seine Internationalität sowie eine langfristig ausgerichtete, robuste Finanzierung durch den Bund sind zentrale Pfeiler seines Erfolgs.

In der Mitte einer vierjährigen Leistungsperiode findet jeweils eine Zwischenevaluation des ETH-Bereichs statt. Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragte im August 2014 eine achtköpfige Expertengruppe aus renommierten internationalen und nationalen Fachpersonen, den Beitrag des ETH-Bereichs zum Wissens- und Technologietransfer sowie zur Innovation zu untersuchen. In ihrem Bericht formuliert die Expertengruppe 13 Empfehlungen, die zum grössten Teil an den ETH-Bereich adressiert sind, sich zum Teil aber auch an andere Akteure innerhalb des Hochschulsystems richten.

Die Expertinnen und Experten bestätigen den hohen Stellenwert, den die Institutionen des ETH-Bereichs für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft haben. Zudem heben sie die weltweite Spitzenposition der Institutionen des ETH-Bereichs hervor, deren massgeblichen Beitrag in Lehre und Ausbildung sowie deren herausragende Rolle im Wissens- und Technologietransfer. Damit der ETH-Bereich diese Spitzenposition halten könne, seien einerseits die Institutionen des ETH-Bereichs gefordert, aber auch die Politik, welche für gute und stabile Rahmenbedingungen zu sorgen habe.

Die Zwischenevaluation umfasst drei Dokumente. Sie sind sowohl auf der Website des ETH-Rats veröffentlicht als auch auf derjenigen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI):

  1. Selbstevaluationsbericht des ETH-Rats (Englisch): behandelt die Themen aus dem Auftrag des WBF und enthält eine Analyse zum wissenschaftlichen Output der Institutionen des ETH-Bereichs. Er diente der Expertengruppe als Arbeitsgrundlage für ihre Zwischenevaluation.
  2. Bericht der Expertengruppe: enthält einerseits eine Analyse der Stärken, Schwächen und Herausforderungen, die für den ETH-Bereich und seine Stellung innerhalb des schweizerischen Hochschulsystems charakteristisch sind. Andererseits enthält er 13 Empfehlungen an den ETH-Bereich und die Akteure des BFI-Systems.
  3. Stellungnahme des ETH-Rats zu den 13 Empfehlungen der Expertengruppe.