Die ETH Zürich wird das Thema Ernährung für eine stetig wachsende Weltbevölkerung mit der Gründung des Kompetenzzentrums World Food System noch vernetzter angehen.

Das Kompetenzzentrum für Welternährung leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Bäuerinnen und Bauern. Foto: iStockphoto

Im Jahr 2050 werden rund 9 Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Deshalb muss sich die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 voraussichtlich weltweit verdoppeln.

Die ETH Zürich möchte Grundlagen für eine nachhaltige Landwirtschaft unter der Berücksichtigung der knappen natürlichen Ressourcen schaffen. Deshalb gründete sie im Januar 2011 das Kompetenzzentrum World Food System. Von den Forschungsergebnissen und von ausgebildeten Expertinnen und Experten profitiert auch die hiesige Landwirtschaft. Damit leistet die Hochschule einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Bäuerinnen und Bauern.

Die Stiftung Mercator Schweiz unterstützt diesen Forschungsschwerpunkt in den nächsten zehn Jahren mit 5 Mio. CHF. Mit den Mitteln werden Forschungsprojekte in den Bereichen nachhaltige Landnutzung, natürliche Ressourcen, Klimawandel und Agrarökosysteme gefördert, die eine sozialwissenschaftliche Komponente und einen engen Praxisbezug haben.

Ergänzt wurden diese Massnahmen durch die Anfang 2012 neu gegründeten Departemente für Umweltsystemwissenschaften und für Gesundheitswissenschaften und Technologie.