Foto: Empa

Als strategischen Fokusbereich werden die Institutionen des ETH-Bereichs auch die Aktivitäten in der Energieforschung weiterführen; die in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2017–2020 (BFI-Botschaft) festgelegten Mittel sind künftig im Finanzierungsbeitrag des Bundes (Trägerfinanzierung) integriert.

Im Rahmen des Aktionsplans «Koordinierte Energieforschung Schweiz» hatten die Eidgenössischen Behörden der KTI, dem SNF und dem ETH-Bereich für die Leistungsperiode 2013–2016 zusätzliche Mittel zugesprochen. Die Institutionen des ETH-Bereichs profitierten davon direkt und indirekt. So wurden aus dem Zahlungsrahmen 2013–2016 insgesamt 60 Mio. CHF zweckgebunden zur Stärkung der Energieforschung im ETH-Bereich eingesetzt. Dabei flossen die Gelder zu einem Drittel in den Kompetenzausbau (neue Professuren sowie Auf- und Ausbau von Forschungsgruppen). Zu zwei Dritteln wurden sie für neue Forschungsinfrastrukturen im Energiebereich verwendet. Im Weiteren sind Expertinnen und Experten des ETH-Bereichs führend am Betrieb von sieben der acht Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) beteiligt, die von der KTI finanziert werden.

Die im Rahmen des Aktionsplans gesprochenen Sondermittel wurden eingesetzt, um thematische Schwerpunkte zu bilden, die, wo sinnvoll, in der neuen BFI-Periode fortgesetzt werden. Entsprechende Arbeitsgebiete umfassen beispielsweise Energieeffizienz, intelligente Netze und Ernte von erneuerbaren Energien (ETH Zürich), Chemie und Wasserkraft (EPFL) sowie Katalyse und die katalytische Biomassekonversion (PSI). Weiter wurde in enger Zusammenarbeit mit den Empa-Forschungsplattformen NEST und move der Aufbau der «Energy System Integration Platform» (ESI) auf dem PSI-Areal realisiert. Die Empa finanzierte u. a. ein gemeinsames Projekt von drei Empa-Labors im Bereich der Elektroden für Dünnschicht-Solarzellen; ein Teil der Mittel wurde für das gemeinsame EPFL-Empa «Laboratoire des matériaux pour les énergies renouvelables» (LMER) in Sion verwendet. WSL und Eawag schliesslich starteten ein gemeinsames Forschungsprogramm zum Thema «Auswirkungen der Energiewende» (Energy Change Impact).