Die ETH Zürich zieht Studierende aus aller Welt an. Daraus entsteht Handlungsbedarf bei der Zulassung und bei der Förderung von Talenten.

Foto: Gerry Amstutz/ETH Zürich

Die Schweizer Wirtschaft und die ETH Zürich haben stets von einem guten Verhältnis an Talenten aus dem In- und dem Ausland profitiert. Die ETH Zürich steht deshalb exzellenten Studierenden aus dem Ausland offen. Auch durch die Bologna-Reform sind die Studierendenzahlen an der ETH Zürich in den letzten Jahren stark gewachsen und haben 2010 bereits den für 2013 vorgesehenen Stand erreicht. Insbesondere auf der Masterstufe haben Bewerbungen aus dem Ausland überproportional zugenommen: Derzeit bewerben sich doppelt so viele Studierende von ausserhalb der ETH Zürich um Zulassung zum Masterstudium (davon 90 % aus dem Ausland), wie intern von der Bachelor- in die Masterstufe übertreten. Dies führt die Institution an ihre Kapazitätsgrenzen und kann – angesichts knapper Finanzen – insbesondere das Betreuungsverhältnis belasten. 2010 wurden deshalb nicht zuletzt auch von der ETH Zürich Diskussionen angestossen, wie die Regelung der Zulassung zur Masterstufe gesetzlich zu verankern wäre.

Die Besten unterstützen

Die ETH Zürich will gezielt die Besten unter den Studierwilligen aus aller Welt und aus der Schweiz unterstützen. Mit Unterstützung privater Donatoren hat sie das Excellence Scholarship and Opportunity Programme ins Leben gerufen. Im November 2010 konnte ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach eine positive Bilanz ziehen: 85 Stipendianden aus 28 Ländern erhielten seit Beginn des Programms im Herbst 2007 dieses Leistungsstipendium.